"Head full of Honey" mit Nick Nolte Vernichtende Kritiken für Til Schweigers US-Version von "Honig im Kopf"

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In der US-Version von "Honig im Kopf" spielt Nick Nolte die Hauptrolle. Seine Tochter Sophie Lane spielt Enkelin Matilda. Foto: imago/Warner Bros. Pictures/The Hollywood ArchiveIn der US-Version von "Honig im Kopf" spielt Nick Nolte die Hauptrolle. Seine Tochter Sophie Lane spielt Enkelin Matilda. Foto: imago/Warner Bros. Pictures/The Hollywood Archive

Hamburg. "Honig im Kopf" begeisterte in Deutschland Millionen Kinofans. Die US-Version mit Nick Nolte in der Hauptrolle droht zu floppen. Der Alzheimer-Film wird von den Kritikern verrissen.

57 Millionen Euro spielte der Til-Schweiger-Film "Honig im Kopf" seit 2014 ein. Ein riesiger Erfolg für den Filmemacher und Schauspieler. Ein unglaubliches Ergebnis für einen deutschen Film. Der Erfolg machte Hollywood aufmerksam. Ein Remake für den US-Markt sollte her.

Nick Nolte mit seiner Tochter Sophie Lane im Film "Head full of Honey". Foto: imago/Cinema Publishers Collection

Mit "Head full of Honey" ist am 30. November die US-Version erschienen. Nick Nolte spielt darin die Hauptrolle, die in "Honig im Kopf" Dieter Hallervorden übernommen hatte. Schweigers Rolle hat in der amerikanischen Version Matt Dillon übernommen, die Rolle von Schweigers Tochter spielt Noltes Tochter Sophie Lane. Die Regie führte erneut Til Schweiger persönlich. 

"Head full of Honey" floppt wohl in USA

Doch wie es scheint, sind die Geschmäcker der US-Kinobesucher und der deutschen grundsätzlich verschieden. Bislang spielte Schweigers "Head full of Honey" lediglich knapp 10.000 US-Dollar ein – ein Fiasko, auch wenn der Film bis dato nur in vier Kinos läuft. 

Auch bei den Kritikern kommt der Film alles andere als gut weg. Ein paar Stimmen aus den USA zu "Head full of Honey":

New York Times: "Der Film scheint in einem Mixer zusammengerührt worden zu sein."

Los Angeles Times: "Ein krächzendes, unglaubwürdiges, überlanges Durcheinander, das von vielen fehlgeleiteten kreativen Impulsen belastet wird."

Observer: "Diese Nick-Nolte-Komödie ist so witzig wie eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung."


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