Cookie Dough und Trinity Kleider „Höhle der Löwen 2018”: Welche Produkte zeigt Folge 2?

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Die Höhle der Löwen 2018: Beißen die Löwen beim Kuchenteig zum Löffeln an? Foto:  MG RTL D / Bernd-Michael MaurerDie Höhle der Löwen 2018: Beißen die Löwen beim Kuchenteig zum Löffeln an? Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Berlin. Eine Multiharke, Kuchenteig zum Löffeln, System-Kleider: Diese Produkte stellt Folge 2 der „Höhle der Löwen 2018” vor.

2,81 Millionen Zuschauer haben letzte Woche „Die Höhle der Löwen” gesehen. Die fünfte Staffel legt damit den besten Auftakt der Formatgeschichte hin; in der umworbenen Zielgruppe konnte Vox seinen Senderschnitt mehr als verdoppeln, errechnet „Quotenmeter.de”. Am Dienstag, 11. September, 20.15 Uhr, zeigt Vox die zweite Folge. Was erwartet die Zuschauer diesmal?


Die Pitches der zweiten DHDL-Folge

Welche Produkte den Löwen in der zweiten Ausgabe der Show vorgestellt werden, gibt Vox regelmäßig kurz vor der Sendung preis. Im folgenden geben wir die Pressemitteilung des Senders wieder:


daisygrip aus Rostock 

Krankenhauskeime verhindern und Menschenleben retten – das ist das Ziel von Dr. med. Konstantin Altrichter (26) und Wirtschaftsingenieur Karl Hartmann (26). „Als Arzt weiß ich, dass in den deutschen Krankenhäusern viel für die Hygiene getan wird. Trotzdem werden pro Jahr 900.000 Infektionen in Krankenhäusern übertragen und davon sterben jährlich ca. 30.000 Patienten”, erklärt Konstantin Altrichter. „Aber auch für die anderen 870.000 Patienten hat das sehr reale Auswirkungen. Zum einen verlängert sich die Liegedauer und zum Zweiten verschlechtert sich der Gesundheitszustand enorm. Der Wirtschaftsingenieur und der Arzt haben sich daher Gedanken um das Thema Hygiene bei der Blutentnahme gemacht und einen innovativen Stauschlauch entwickelt – den „daisygrip”. Herkömmliche Stauschläuche bestehen aus einem Mix von Elastan mit Baumwolle, die Rostocker verwenden dagegen ein neues Material. Dies kann nach der Anwendung ganz einfach per Sprüh- und Wischdesinfektion gereinigt werden. Tests laufen bereits, aber der „daisygrip“ ist noch nicht am Markt verfügbar. Um das jetzt auf den Weg zu bringen, pitchen Konstantin Altrichter und Karl Hartmann um 100.000 Euro für 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Erkennen die „Löwen“ trotz fehlender Verkaufszahlen das Potenzial in der Erfindung?  (Geben Sie Bettlern Geld, Frau Wöhrl? Die DHDL-Investorin im Interview)

Trinity aus Neudiedl am See (Österreich)

Kimberly Lang (27) möchte Frauenträume wahr machen. „Trinity” ist ein durch zwei Stofflaschen verstecktes Zippverschluss-System, welches es ermöglicht, jeweils zwei Unterteile an jedes Oberteil von „Trinity” miteinander zu verbinden, egal ob das Oberteil auf der Vorder- oder auf der Rückseite zu öffnen ist. Es gibt kein Verrutschen oder Herausrutschen der Kleidung mehr, da durch das Verzippen der Kleidung alle Kleidungstücke sitzen. Die gesamte erste „Trinity-Kollektion” besteht aus 20 Designs in sechs verschiedenen Farbvarianten, aus denen sich aber bis zu 18.000 Outfits kreieren lassen. Um auch möglichst schnell international zu wachsen, benötigt die junge Gründerin 500.000 Euro und würde dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.

Ruwi Multiharke aus Baunach (Oberfranken)

Rudolf Wild ist mit seinen 79 Jahren der älteste Gründer, der bisher vor die „Löwen“ trat. Der pensionierte Tischlermeister ist voller Tatendrang und begeisterter Hobbygärtner. „Durch das ständige Bücken oder auch notfalls das Hinknien bekam ich Rücken- und auch Gelenkschmerzen”, berichtet Rudolf Wild. So kam ihm die Idee zu seiner Multiharke, die vier Werkzeuge in einem Gerät vereint und aus einer beiderseits scharf angeschliffenen große Spitzhacke sowie tiefen Zinken besteht. Je nachdem, welche der Seiten eingesetzt wird, fungiert das robuste Gartengerät als Helfer beim Auf- und Abhacken, Einebnen, Herstellen von Saatmulden, als Fugenkratzer und für viele weitere Gartenarbeiten. Der 79-jährige Oberfranke baut jedes Stück selbst in der Garage zusammen und seit 2014 verkauft er die „RUWI” Multiharke online und auf Gartenfestivals. Mit Hilfe der „Löwen“ will er ein Unternehmen gründen, die Produktion auslagern und den Vertrieb ankurbeln. Dafür benötigt der Baunacher 80.000 Euro und bietet 30 Prozent der Anteile(DHDL-Investor Frank Thelen: Warum er Hunderte Millionen Euro braucht)

Pazls aus Berlin/Königsbrunn bei Augsburg

Wer ist nicht schon mal am Aufbau von Möbeln verzweifelt? „Pazls” liefert die Lösung: Keine Nägel, keine Schrauben und kein Werkzeug – der Aufbau der „Pazls” Möbel ist kinderleicht, versprechen die drei Gründer Julian Bäßler (30), Thomas Poddey (30) und Phillip McRae (30). „Die Magie steckt in unserem einzigartigen und patentierten Möbelverbinder”, so Julian Bäßler. „Das Besondere ist: in einem Element des Verbinders ist ein Magnet integriert, in dem anderen ein Pin. Führe ich zwei Module zusammen, zieht der Magnet den Pin automatisch heraus und mit nur einem einzigartigen Snap hält das bombenfest.” Über ihre Website kann der Käufer via Konfigurator sein Möbelstück individuell zusammenstellen. Die drei Schulfreunde hatten die Idee zu „Pazls” 2013 und haben seitdem kontinuierlich am Produkt und an der Website gearbeitet. Jetzt möchten sie durchstarten. Dafür benötigen sie 400.000 Euro und bieten 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. 

furryfit aus Köln/Bonn

Die Brüder Micha (29) und Jona Neubert (31) kommen mit tierischer Unterstützung in „Die Höhle der Löwen.” Jonas‘ Hund Dante war der Ideengeber für „furryfit” – einen Gesundheits- und Aktivitätstracker für Hunde. Er ist leicht, wasserdicht und lässt sich am Halsband befestigen. Der Tracker zeichnet jede Bewegung auf und übermittelt via Bluetooth die Daten in die App. So kann der Hundehalter Energieverbrauch oder Schlafverhalten im Blick behalten. Das Produkt ist fertig entwickelt, geht aber jetzt erst online in den Verkauf. Um den Hundemarkt zu erobern und die App um weitere Features zu erweitern, brauchen die Gründer 200.000 Euro von den Löwen. Diese würden mit 15 Prozent an der Firma beteiligt. (Neues Futter für Instagram-Stars: DHDL-Investor Georg Kofler erklärt sein Geschäftsmodell)

Spooning Cookie Dough aus Berlin

Rohen Teig direkt aus der Schüssel ausschlecken – da werden Kindheitserinnerungen wach. Auch die Warnung, dass zu viel zu Bauchschmerzen führt, hat wohl jeder noch im Ohr. Das kann mit „Spooning Cookie Dough” nicht passieren, denn der Teig ist speziell dafür gemacht, ihn sorglos zu naschen: Ohne Ei, ohne Backpulver und mit einem speziellen Mehl. Hinter dem Berliner Startup stehen Diana Hildenbrand (36) und Constantin Feistkorn (36). Zunächst hat das Paar ihren Keksteig zum Löffeln auf dem Markt verkauft, seit August 2017 gibt es eine Cookie Dough Bar in Berlin eröffnet. Aktuell bieten sie ihren Keksteig in acht verschiedenen Sorten an und verkaufen ihn ähnlich wie in Eisdielen in kleinen Kugeln. Nun möchten sie mit „Spooning Cookie Dough” auch in den Handel. Dafür suchen sie einen strategischen Partner und finanzielle Unterstützung von 210.000 Euro. Im Gegenzug bieten Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn 18 Prozent ihrer Firmenanteile.

Außerdem in der Sendung: Oliver Rokitta von Rokitta´s Rostschreck (Deal mit Ralf Dümmel) blickt auf das letzte Jahr zurück und berichtet u.a. von der internationalen Expansion seines Produkts.


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