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Staffelstart auf Pro Sieben Global Gladiators 2018: Wir haben Folge 1 schon gesehen

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Global Gladiators 2018: Ben (Bild) und Lucas Cordalis rasen mit dem Rad ins Leere. Foto: Pro Sieben/Richard HübnerGlobal Gladiators 2018: Ben (Bild) und Lucas Cordalis rasen mit dem Rad ins Leere. Foto: Pro Sieben/Richard Hübner

Berlin. Trotz enttäuschender Quote setzte Pro Sieben "Global Gladiators 2018" fort. Folge 1 feierte Premiere mit allen Stars.

Am Donnerstag startet Pro Sieben "Global Gladiators 2018". Und das, obwohl eine Fortsetzung nach der ersten Staffel nicht selbstverständlich war. In Berlin hat der Sender seinen acht Promis und der Presse schon die erste Folge gezeigt. (Termine, Kandidaten, Quoten: Alles über "Global Gladiators 2018)

Lucas radelt den Abgrund: Global Gladiators 2018

Mit dem Fahrrad rast der Musiker Lucas Cordalis auf die Felskante des Three Whale Rocks in Thailand zu, passiert eine Rampe ins Leere, lässt das Rad 180 Meter in die Tiefe stürzen und klammert sich im Fallen an einen Box-Sack, der über dem Abgrund baumelt. Wenig später ist Joey Heindle dran. An einer nicht weniger steilen Felswand steigt der Dschungelkönig in eine Schaukel und versucht sich an der 360-Grad-Drehung mit Blick in die Tiefe.  (Meine Privatsphäre endet an der Klotür: Lucas Cordalis im Interview)

26 Kameras auf 24 Quadratmetern: der Kandidaten-Truck

Mit Spielen wie diesen startet Pro Sieben die zweite Staffel seiner Game-Show „Global Gladiators“. Acht Promis stellen sich der Todesangst waghalsiger Mutproben – und dem Lagerkoller: Auf ihrer 2000 Kilometer langen Tour durch Thailand fahren und wohnen sie in einem umgebauten Sattelzug. Der bietet auf 24 fensterlosen Quadratmetern nur äußerst knappen Platz für Autositze und Betten, Kochnische und Bad, für 26 Kameras und eben für die Kandidaten: Joey und Lucas , ihre Musikerkollegen Ben und Sabrina Setlur, die Schauspieler Jana Pallaske und Manuel Cortez, Tänzerin Sabia Boulahrouz und Stuntfrau Miriam Höller.


Die Global Gladiators 2018: Ben, Jana Pallaske, Miriam Höller, Joey Heindle, Manuel Cortez, Sabrina Setlur, Lucas Cordalis und Sabia Boulahrouz. Foto: Pro Sieben/Richard Hübner


Gladiator-Quote knapp über Senderschnitt

Mit der ersten Staffel erreichte „Global Gladiators“ im letzten Sommer 1,31 Millionen Zuschauer; in der werberelevanten Zielgruppe lag der Marktanteil bei 9,4 Prozent – gerade so über dem Senderschnitt. Warum gibt es also überhaupt eine zweite Staffel, wird der Pro-Sieben-Chef bei der Berliner Vorab-Vorführung gefragt. Weil es nicht mehr nur nach der Quote geht, sagt Daniel Rosemann. Die Show, berichtet er, hat alles, was das Publikum von Pro Sieben erwartet: Action, Eskapismus und Reality-Elemente. Die Treue zur Show auch deshalb groß, weil sie kein eingekauftes Format ist. Die Produktionsfirma FischWillWurm hat „Global Gladiators“ eigens für Pro Sieben entwickelt. Und weil das Team schon nach der ersten Staffel Ideen für Verbesserungen hatte, werden diese jetzt auch umgesetzt.  (Was ist mieser - Global Gladiators oder GNTM? Kandidatin Miriam Höller im Interview)

Weniger Reality, mehr Action

Die erste Folge, die Pro Sieben seinen acht Stars und der Presse vor dem Start schon gezeigt hat, gibt eine Vorstellung von der neuen Richtung: Der Zank von Promis im Container – in der ersten Staffel durch Oliver Pochers Gefechte mit Lilly Becker garantiert – tritt diesmal hinter den Adrenalin-Kick zurück. Eine gute Entscheidung: Tatsächlich hat die gemeinsame Todesangst am Steilhang ohnehin eine so verbindende Wirkung, dass die Promis unmöglich Lust auf inszenierte Konflikte haben können. Bei der Berliner Premiere ist der Zusammenhalt unübersehbar: Immer wieder bejubeln die Kandidaten sich gegenseitig; für besondere Mutproben gibt es Szenenapplaus. Verlierer von Duellen werden laut getröstet. Es herrscht Klassenfahrt-Atmosphäre. Am Ende bedankt Sabrina Setlur sich bei Team und Kollegen mit einer Rührung, die mit jeder Oscar-Rede mithält.

Lucas Cordalis: Wir wollten das Niveau oben halten

„Wir haben uns geschworen, dass wir nicht das Niveau anderer Formate erreichen wollen – in denen sich die Kandidaten einfach nur ankeifen“, sagt Lucas Cordalis beim Absacker nach der Vorführung. „Im Laufe der Zeit sagt man dann natürlich trotzdem, was am anderen nervt. Selbst in meinem Team gab es Leute, die mir extrem auf den Zeiger gegangen sind – und, naja, die waren weiblich.“ Wer wissen will, wen er meint, muss mit Miriam Höller sprechen. Wegen der Entscheidungen ihres Team-Chefs Lucas Cordalis hat sie die Gelegenheit verpasst, wie Joey über dem Abgrund zu schaukeln. Und auch Wochen danach sagt die Stuntfrau: „Ich weine der Szene immer noch hinterher.“

„Global Gladiators 2018“, sechs Folgen, ab 23. August 2018, immer donnerstags 20:15 Uhr.


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