Heute Abend im TV Doku-Reihe auf Arte: Ist Krieg der Motor der Zivilisation?

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Überall auf der Welt prägten Kriege die Menschheit. Auch bei den Mayas.Überall auf der Welt prägten Kriege die Menschheit. Auch bei den Mayas.

Osnabrück. Geschichte mal anders: In "Am Anfang war das Wir" geht Arte den Ursprüngen der menschlichen Zivilisation nach.

Von wegen nur Ausgrabungen: In dieser Geschichtsdokumentation geht es vor allem um das, was uns von anderen Lebewesen unterscheidet – die Zivilisation. Ein Prozess, der vor Tausenden von Jahren begann, als die Menschen zu sesshaften Bauern wurden, erste Städte bauten und sich arbeitstechnisch spezialisierten. Ein Vorgang, der zu höheren Ernten, aber auch schlechter Zahnhygiene führte. Mehr Getreide und damit eine erhöhte Zufuhr von Kohlenhydraten führten zu Zivilisationskrankheiten wie Karies. Ein anderes Modell, das sich bis heute fortsetzt, ist das der „zerstörerischen Schöpfung“. Krieg, so die These von Wissenschaftlern, geht stets einher mit technischem Fortschritt. 

Ob Pfeilspitzen aus Vulkansteinen oder das Internet: All diese Neuerungen basieren auf militärischen Überlegungen und beeinflussen das Leben der Menschen nachhaltig. Mit derlei Überlegungen beschreibt diese Dokureihe eine Art „soziologische Archäologie“, die die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft anhand von wiederkehrenden Mustern aufzeigt. Eine ungewohnte, aber auch spannende Herangehensweise, die neue Ansichten provoziert. Nächsten Samstag zeigt Arte zwei weitere Folgen, in denen es um die Auswirkungen von Religionen und die des Handels geht.

Wertung: fünf von sechs Sternen


Arte, 18. 8., 20:15 Uhr: "Am Anfang war das Wir: Die Ursprünge der Zivilisation"

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