Heute Abend im 3Sat-Programm Doku über Auswirkung "Gefährlicher Umwelthormone"

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Gefährliche Umwelthormone können sich auch in Plastikgeschirr befinden, wie sie diese Familie benutzt.Foto: Tiemo FennerGefährliche Umwelthormone können sich auch in Plastikgeschirr befinden, wie sie diese Familie benutzt.Foto: Tiemo Fenner

Osnabrück . Welche Auswirkungen "Gefährliche Umwelthormone" auf unsere Gesundheit haben, zeigt Julia Zipfel in ihrer gleichnamigen Dokumentation.

Sie sind überall, sagt der Sprecher. Was nach Gruselfilm klingt, ist Alltagsrealität: Täglich kommen wir über verschiedene Wege mit Umwelthormonen in Kontakt. „Sie können die Boteneigenschaften der natürlichen Hormone durcheinander bringen“, erläutert Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) vor der Kamera. In der Folge heißt das: Umwelthormone können beim Menschen Unfruchtbarkeit, Diabetes, Krebs und Allergien auslösen. Besonders betroffen sind Kinder. Neue Forschungsergebnisse zeigt Julia Zipfel in ihrem sehr sehenswerten Beitrag auf.

Der Anstieg von Fettleibigkeit lasse sich nicht allein mit übermäßiger Kalorienzufuhr und mangelnder Bewegung erklären, betont ein Wissenschaftler. Studien zeigen, dass hier auch eine Veränderung im Hormonhaushalt eine Rolle spielt. Verhindern kann man den Kontakt mit diesen Stoffen kaum – sie befinden sich in Plastikprodukten, Kosmetikartikeln, im Essen und in Kinderspielzeug. Allerdings zeigt der Beitrag auch auf, wie Verbraucher prüfen können, ob sich Umwelthormone in Produkten befinden – und wie sie ihnen ausweichen können. Eine Möglichkeit: Auf Plastikflaschen verzichten.

Direkt im Anschluss, um 21 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit Gästen über das Thema.

Sechs Sterne


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