Ab Donnerstag neu im Kino Der neue Film von James McTeigue: "Breaking In"

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Die bedauernswerten Halunken haben ja keine Ahnung, worauf sie sich einlassen, als sie die Kinder von Shaun (Gabrielle Union) in ihre Gewalt bringen. "Breaking In". Ab Donnerstag in den Kinos. Filmpassage. Foto: James McTeigue / Universal PicturesDie bedauernswerten Halunken haben ja keine Ahnung, worauf sie sich einlassen, als sie die Kinder von Shaun (Gabrielle Union) in ihre Gewalt bringen. "Breaking In". Ab Donnerstag in den Kinos. Filmpassage. Foto: James McTeigue / Universal Pictures

Osnabrück. Regisseur James McTeigue, der einst mit „V wie Vendetta“ einen Kultfilm schuf, gelingt mit „Breaking In“ leider nur ein blasser Thriller mit einer vorhersehbaren Geschichte.

Nach dem Mord an ihrem wirtschaftskriminellen Vater fährt Shaun Russell (Gabrielle Union) mit ihren Kindern Jasmine (Ajiona Alexus aus „Tote Mädchen lügen nicht“) und Glover nach Wisconsin, um das riesige Anwesen des Toten zu veräußern. Das mit modernster Überwachungstechnologie ausgestattete Haus gleicht einer unüberwindbaren Festung.

Dummerweise haben da trotzdem schon vier Gangster auf der Suche nach einem prall gefüllten Safe die Sicherheitssysteme überlistet. Und noch bevor Shaun beim Pizzadienst durchkommt, geraten die Kinder in die Gewalt der Einbrecher. Die bedauernswerten Halunken haben ja keine Ahnung, wozu eine verzweifelte Mutter im Kampf um ihre Kinder fähig ist...

„Breaking In“ von Regisseur James McTeigue, der seit seinem Kultfilm „V wie Vendetta“ nichts Vergleichbares mehr hervorgebracht hat, verursacht hier trotz einiger gelungener Spannungselemente ungläubiges Kopfschütteln. Da werden sämtliche in der Eröffnungssequenz angedeuteten Handlungselemente um Shauns Vater später einfach fallen gelassen. Was ein raffinierter Thriller hätte werden können, versickert schnell in einer vorhersehbaren Überlebens- und Rachegeschichte.

Auch die eindimensional und arg klischeehaft gezeichneten Gangster vom kaltherzigen Anführer bis zum unberechenbaren Psychopathen machen den Film nicht besser. Am Ende bleibt allenfalls Hauptdarstellerin Union in Erinnerung, die die Herausforderungen ihrer Rolle tapfer meistert.

Breaking In. USA 2018. R.: James McTeigue. D.: Gabrielle Union, Billy Burke, Richard Cabral, Ajiona Alexus. Laufzeit: 88 Minuten. FSK: ab 16. Filmpassage.


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