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ARD, Sonntag, 6. Mai, 20.15 Uhr Schon gesehen: Der letzte „Tatort“ mit Cenk Batu

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Es geht um Leben und Tod - auch für den verdeckten Ermittler Cenk Batu (Mehmet Kurtulus). Foto: NDREs geht um Leben und Tod - auch für den verdeckten Ermittler Cenk Batu (Mehmet Kurtulus). Foto: NDR

js Osnabrück. Extrem waren sie alle, die Fälle des verdeckten Hamburger „Tatort“-Ermittlers Cenk Batu (Mehmet Kurtulus) – sein letzter ist der extremste. Ob es der beste ist, sei dahingestellt, packend ist er allemal.

Gleich der Anfang verwirrt: In Zeitlupe und mit zaghaft einsetzendem Ton sehen wir ein schwer bewaffnetes Polizeiaufgebot in der Hamburger Handelskammer. Dann den aus der Stirn blutenden Batu mit der Waffe am Kopf eines Mannes (Kai Wiesinger), der – wie sich später herausstellen wird – der Bundeskanzler ist. Wenig später den blutüberströmt sterbenden Batu.

Damit ist nicht zu viel verraten, dafür braucht der Film ganze sechs Minuten, bevor er zurückblendet und eine wahnwitzige Geschichte erzählt. Matthias Glasner (Buch und Regie) scheut nicht zurück vor grellsten Überzeichnungen. Großartig ist sein Thriller, wenn er Corinna Harfouch als alternde, lungenkranke, Blut spuckende und gefühlslose Killerin zeigt, die den Polizisten zum Attentat auf den Kanzler erpressen will. Ärgerlich ist er nur, wenn er Christoph Letkowski in die Rolle eines größenwahnsinnigen Börsenschnösels versetzt, der mit dem Geld anderer Menschen spielt und dem Leben des Bundeskanzlers spekuliert.

Wertung: 5 von 6 Sternen


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