Heute Abend im ARD-Programm Reportage „Mit Vollgas in den Verkehrskollaps“ zeigt Zukunftsmodelle

Von Tobias Sunderdiek

Fahrrad, Auto, ÖPNV - wem gehört die Zukunft? Verschiedene Mobilitätsformen auf einem Bild in der Friedrichstraße in Berlin. Foto: SWRFahrrad, Auto, ÖPNV - wem gehört die Zukunft? Verschiedene Mobilitätsformen auf einem Bild in der Friedrichstraße in Berlin. Foto: SWR

Osnabrück. Blechlawinen und der mitunter mangelhafte Öffentliche Nahverkehr sind längst zu Lebenszeitkillern geworden. In der Reportage „Mit Vollgas in den Verkehrskollaps“ in der ARD werden heute Abend Konzern-gesteuerte Zukunftsmodelle hinterfragt

Schon wieder Stau! Mal wieder ein Ausfall der S-Bahn! Wer wie der hier vorgestellte Rechtsanwalt und seine Angestellte morgens vom Münchener Vorort Poing in die Innenstadt muss, erlebt oft sein blaues Wunder. Schließlich brauchen die beiden Testpersonen in dieser Reportage für 30 Kilometer je zwei Stunden, um zu ihrem Job zu kommen, egal ob mit dem Auto oder dem Öffentlichen Nahverkehr. 

Längst leiden viele Städte am Verkehrschaos. Und es wird, wie wissenschaftliche Modelle zeigen, in Zukunft vielerorts noch schlimmer.  Ist also der Ausbau von Bussen und Bahnen die Lösung für die Zukunft? Oder weisen „Car-“ oder „Ride-Sharing“-Konzepte, also das Teilen von Autos, in die richtige Richtung? Fakt ist, dass Konzerne wie BMW, VW oder der US-Mietwagenvermittler Uber viel Geld und Lobbyarbeit in deren Durchsetzung stecken. Doch in Städten wie San Francisco, wo derartige Entwürfe längst Realität sind, führte diese Hinwendung zu Autos zu unschönen Konsequenzen. „Uber-Staus“ verstopfen seitdem die Straßen,die  S-Bahn verliert Kunden. 

Mit ihrer Reportage rütteln die beiden Autoren Heiner Hoffmann und Achim Rerinhardt wach und mahnen das Überdenken bestimmter Konzepte an. Ein erhellende Sendung zu einem Thema, das jeden angeht.


Exclusiv im Ersten: Mit Vollgas in den Verkehrskollaps. Das Erste, Montag, 30. Juli 2018, 21.45 Uhr.

Wertung: Fünf von sechs Sternen


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