Von TAU bis Six Underground Diese Netflix-Filme sind bald zu sehen

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Neu auf Netflix: Maika Monroe und Ed Skrein in den Sci-Fi-Horrorfilm "TAU". Foto: Netflix/Sanja BuckoNeu auf Netflix: Maika Monroe und Ed Skrein in den Sci-Fi-Horrorfilm "TAU". Foto: Netflix/Sanja Bucko

Berlin. 125 Millionen Dollar zahlt Netflix für Ryan Reynolds' "Six Underground". Welche Filme bringt der Streamingdienst noch?

Vom schnellen Schocker bis zum Scorsese-Epos: Diese Filme setzt Netflix auf die Watchlist:


Sci-Fi-Horror "TAU"




Ein perverses Genie ("Deadpool"-Schurke Ed Skrein) sperrt eine junge Frau in ein Hightech-Labor. Hier herrscht die künstliche Intelligenz TAU über Heer aggressiver Drohnen. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen, muss das Opfer sich mit der Software verbinden. Kapert die Technik unser Leben? In der Wirklichkeit liegt die Antwort darauf wohl in unserem Verhältnis zu Big-Data-Riesen wie Facebook und Google. Die Filmfiktion findet sehr viel greifbarere Bilder für das große Gegenwartsthema. Immerhin: Im Original wird TAU von Gary Oldman gesprochen. "TAU" ist ab dem 29. Juni 2018 auf Netflix zu sehen.


125-Millionen-Blockbuster: "Six Underground"

In den Fantasy-Cop-Film "Bright" steckte Netflix angeblich 90 Millionen Dollar - und handelte sich und seinem Hauptdarsteller Will Smith viel Spott ein. Die Antwort auf das Debakel lautet: Noch mehr Geld. 125 Millionen Dollar darf Michael Bay für den gerade angekündigten Actionfilm "Six Underground" ausgeben, schreibt das Fachblatt "Variety". Der Regisseur ist für ebenso laute wie dumme Filme verschrien ("Transformers"). Nun hat er mit Paul Wernick und Rhett Reese aber nicht nur die Autoren der "Deadpool"-Filme an seiner Seite - sondern auch den Star der Marvel-Superhits: Die Hauptrolle in "Six Underground" übernimmt Ryan Reynolds. Über die Handlung ist offiziell noch nichts bekannt; der "Hollywood Reporter" will aber gehört haben: Es könnte um sechs Milliardäre gehen, die ihren eigenen Tod vortäuschen. "Six Underground" ist für 2019 angekündigt.

(Warum wir immer weitergucken: So funktioniert der Netflix-Algorithmus)

Endzeit-Action: "How It Ends"




Mysteriöse Umstände stürzen die Vereinigten Staaten in eine Apokalypse. Auf den Straßen herrscht Gewalt - und Will (Theo James, "Divergent") ist Tausende Meilen von seiner schwangeren Frau Samantha entfernt ("Vampire Diaries"-Star Kat Graham). Auf dem Weg zu ihr durchquert er einen chaotischen Kontinent. Immer an seiner Seite: Samanthas Vater Tom, ein Ex-Soldat. Oscar-Preisträger Forest Whitaker spielt den wehrhaften Schwiegervater; die Regie übernahm David M. Rosenthal. "How It Ends" ist ab dem 13 .Juli 2018 auf Netflix zu sehen.


Witze aus der Unterhose: "Eggplant Emoji"

Weil der Emoji-Katalog kein Penissymbol bereitstellt, greifen User gern auf das Bild einer Aubergine zurück. Ein Film, der das "Eggplant Emoji" im Titel trägt, verheißt also erstmal nichts Gutes. Tatsächlich handelt die Geschichte von einem Teenager, der bei einem Outdoor-Unfall den Penis einbüßt und mit seinen Freunden alles Mögliche und Unmögliche zur Rettung seiner Fruchtbarkeit versucht. Hinter der Komödie steht Ben Stillers Produktionsfirma Red Hour. Netflix kündigt "Eggplant Emoji" für den 10. August 2018 an.


"The Other Side of the Wind"

Ein unbekannter Orson Welles bei Netflix: Die Hollywood-Satire "The Other Side of the Wind" ist eines der großen, unvollendeten Werke der Filmgeschichte. Als Mockumentary schildert es das Leben des fiktiven Regisseurs Jake Hannaford (gespielt von John Huston). Nach einer chaotischen Produktionsgeschichte - gedreht wurde von 1970 bis 1976 -, Finanzierungsschwierigkeiten und schließlich dem Tod Orson Welles' im Jahr 1985 blieb "The Other Side of the Wind" über vier Jahrzehnte Fragment. Aus dem Rohmaterial hat Netflix nun einen fertigen Film geschnitten. Eine Premiere in Cannes fiel aus, nachdem Netflix sich mit dem Festival über seine Praxis zerstritten hatte, Filme ohne Kinoauswertung direkt ins Netz zu stellen. "The Other Side of the Wind" ist noch für 2018 angekündigt.


Chris Pine als "Outlaw King"

Im 14. Jahrhundert führte König Robert the Bruce die Schotten in den Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Besatzung, verlor und wurde vom englischen König zum Gesetzlosen erklärt. Netflix macht die Geschichte des "Outlaw King" zum Actionfilm. Die Titelrolle übernimmt der "Star Trek"- und "Wonder Woman"-Star Chris Pine. Regie führte David Mackenzie, dessen Neo-Western "Hell or High Water" für vier Oscars nominiert war. "Outlaw King" hat noch keinen Starttermin, soll aber noch 2018 laufen.

(Was taugt die Netflix-Serie "Lost in Space"?)

Scorseses "The Irishman"

Martin Scorsese kehrt zum Mafia-Kino zurück: "The Irishman" erzählt die Geschichte des Auftragskillers Frank „The Irishman“ Sheeran, der in Erinnerungsberichten den Mord an Gewerkschaftsboss Jimmy Hoffa Revue passieren lässt. In der Rolle Hoffas dreht Al Pacino zum ersten Mal mit Scorsese; 23 Jahre nach "Casino" ist auch Robert De Niro wieder in einem Spielfilm des Regisseures zu sehen. Er übernimmt die Titelrolle. Für die Rückblenden werden die Schauspieler per Computertrick um mehrere Jahrzehnte verjüngt. Netflix konnte sich das Prestigeprojekt sicher, als Paramount die Rechte wegen der steigenden Kosten angeboten hat. Das Budget von "The Irishman" soll bei über 100 Millionen Dollar liegen, mitunter werden sogar 140 Millionen Dollar genannt. "The Irishman" ist noch ohne Starttermin und läuft voraussichtlich 2019.



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