Schauspieler und vierfacher Vater Wolfram Koch über Theater, Tatort und die Serie „Eden“

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Im Theater gehört er seit vielen Jahren zu den größten Stars auf deutschsprachigen Bühnen, ein Großteil des Fernsehpublikums aber nimmt Wolfram Koch erst seit 2015 wirklich wahr, als er im Frankfurter Tatort-Team die Ermittlungen aufnahm. Gerade hat er seinen Part für die interessante deutsch-französische Miniserie „Eden“ abgedreht. Darüber, über seine Kindheit in Paris und den außergewöhnlichen Umweg zum Tatort erzählt der vierfache Vater am Rande der Dreharbeiten:

Darüber, über seine Kindheit in Paris und den außergewöhnlichen Umweg zum Tatort erzählt der vierfache Vater am Rande der Dreharbeiten:

Herr Koch, Sie sind als Sohn eines Nato-Offiziers in Paris geboren.

So steht’s in meinem Wikipedia-Eintrag, und deshalb denken alle, ich sei der Sohn eines sehr strengen Militärs. Aber das stimmt überhaupt nicht. Mein Vater ist Jurist gewesen und bekam 1956 den Job, für die juristische Abteilung der Nato in Paris zu arbeiten. Letztendlich hat er nur Paris und das Essen dort genossen. Er hatte unsere Familie mitgenommen, ich wurde als jüngstes Kind meiner Eltern in Paris geboren und habe dann die ersten sechs Jahre meines Lebens in Paris verbracht.

Welche Erinnerungen haben Sie heute noch?

Die liegen immer tiefer, je älter ich werde. Mein Vater hat es geliebt zu picknicken, und wir sind immer in die Bourgogne an irgendwelche schönen Seen gefahren, haben in Ruhe gegessen und in der Landschaft gesessen. Das habe ich absolut übernommen. Ansonsten hing mein Vater viel mit Pariser Malern rum. Er hat ihnen Farben geschenkt und von ihnen dafür Ölbilder bekommen. Das mit dem Nato-Offizier muss man wirklich relativieren. Mein Vater war das Gegenteil von einem strengen Menschen.

Warum haben Sie Paris denn verlassen?

Weil Frankreich Ende der Sechziger aus der Nato ausgetreten ist. Wir sind noch für ein Jahr nach Brüssel und dann nach Deutschland.

Haben Sie selbst denn auch eine militärische Laufbahn eingeschlagen?

Nein, ich habe verweigert. Das heißt, ich wollte verweigern. Dann bin ich aber nach Berlin gegangen, weil es sich mit den Verhandlungen hingezogen hat. Da war ich schon am Schillertheater engagiert. Ich hatte sehr früh drei Kinder und wurde deshalb nicht mehr eingezogen. Also habe ich mit Kindern gearbeitet, mit meinen eigenen Kindern, das war meine Art von Zivildienst.

Sind Sie zweisprachig aufgewachsen?

Ja, wobei ich merke, dass es weniger wird. Aber hier beim Dreh habe ich die ganzen Wochen viel Französisch geredet und merke, dass es wiederkommt. Der Kameramann, der Tonmann und meistens auch der Regisseur reden Französisch, das ist gleich eine andere Atmosphäre, eine sehr angenehme Stimmung.

In Ihrer Familie gab’s keinen Fernseher.

Weil mein Vater keinen wollte, bin ich ohne Fernseher aufgewachsen. Ich hab dann natürlich bei Freunden ausgiebig geguckt, wenn ich mal konnte. Und als wir dann in Bonn waren, haben wir auf dem Schulhof immer die ganzen Fernsehserien nachgespielt, selbst wenn ich sie gar nicht gesehen hatte. Ich weiß noch heute, dass „Immer wenn er Pillen nahm“ besonders angesagt war.

Hat Ihnen der Fernseher nicht gefehlt?

Doch, natürlich. Wenn ich zu Freunden konnte, die eine Glotze hatten, war das schon toll. Andererseits haben wir zu Hause immer viel gespielt, das fand ich auch gut.

Wann gab’s den ersten Fernseher?

Wann genau, weiß ich nicht. Aber ich weiß noch, dass es einer vom Sperrmüll war. Der stand im Keller, und Familie Koch saß dann vor so einem Schrottfernseher, an dem’s die Farben nicht richtig taten. Ich hab ihn dann irgendwann selbst repariert.

Könnte Sie heute noch auf einen Fernseher verzichten?

Ich könnte schon, aber ich gucke auch sehr gerne, warum sollte ich also? Ich guck mir jeden Mist an und lande am Ende dann doch leider immer bei Arte, 3sat oder Phoenix (lacht).

Die Schauspielerei war Ihnen nicht gerade in die Wiege gelegt, dennoch sind Sie sehr früh dazu gekommen. Wer oder was hat Sie dafür entflammt?

In Bonn gab es ein Jugendtheater, das auch so hieß: Theater der Jugend. Ich hatte schon früh Lust, Theater zu spielen, habe mich aber nicht getraut, dahin zu gehen, weil ich zu schüchtern war. Meine zehn Jahre ältere Schwester hat mich dann dahin getriezt. Ich wurde genommen und habe im Grunde seit meinem elften Lebensjahr immer Theater gespielt. Das war schnell so etwas wie meine zweite Familie, meine eigene Welt. Ich habe immer neben der Schule geprobt, am Wochenende gespielt, sonntags auch zweimal, mit Vorliebe Stücke vom Grips-Theater in Berlin. Wir haben die Bühne mit aufgebaut und beim Abbau geholfen, daher kannte ich das ganze Prozedere schon sehr früh. Für mich war das alles völlig normal.

Fanden Ihre Eltern das gut?

Na ja, wenn ich in der Schule schlechter wurde, dann haben Sie mir das Theaterspielen erst mal wieder verboten, und ich musste mir wieder ein bisschen mehr Mühe geben.

Sie sagten vorhin, Sie hätten sich anfangs nicht getraut. Sind Schauspieler nicht Leute, die gerne rausgehen und sich zeigen?

Das täuscht. Ich kenne viele Schauspieler, die eigentlich ziemlich schüchtern sind und letztendlich die Bühne als ihren sicheren Bereich ansehen. Ich fühle mich auch auf der Bühne relativ sicher. Aber das heißt ja noch nicht, dass man auch im Leben klarkommt und der offene Typ ist. Vielleicht ist es ja eine Form der Kreativität, dass man auf der Bühne das ausdrücken kann, was man im Leben nicht so ausdrücken kann.

Ist es dann auch jedes Mal eine Form der Selbstüberwindung, auf die Bühne zu gehen?

Das ist es immer. Jemand, der kein Lampenfieber mehr hat und meint zu wissen, wie es geht, kann eigentlich seine Sachen packen und nach Hause gehen. Man weiß nicht, wie es geht. Man weiß nicht, wie der Beruf des Live-Spielens geht. Aber ich fühle mich da trotzdem wohl. Und das normale Lampenfieber gehört dazu.

Haben Sie eine Technik, es zu überwinden?

Gibt’s nicht, ich mache das völlig aus dem Bauch heraus. Man muss die Nervosität annehmen, nicht wegschubsen, denn das bringt gar nichts. Wenn man die Nervosität annimmt und daraus eine positive Spannung macht, dann kommt die Lust dazu. Sobald man versucht, es wegzudrücken, wird es fatal.

Mit 13 waren Sie dann auch schon beim Film und haben in Jasnys Böll-Verfilmung „Ansichten eines Clowns“ den Hans Schnier gespielt. Keine kleine Rolle für ein Kind.

Nö. Ich spielte damals ja im Theater der Jugend in Bonn, und dieser Film spielte auch in Bonn. Da wurde dann ein Junge gesucht, der dem Helmut Griem relativ ähnlich sieht, der den Hans Schnier als Erwachsenen spielte. Bis auf die blauen Augen sah ich ihm wohl ähnlich, und Jasny mochte, was ich machte – so kam ich an die Rolle.

Daraus wurde dann aber keine Karriere als Kinderstar beim Film.

Ich war völlig naiv und dachte, jetzt geht’s so weiter und kriege einen Film nach dem anderen. Ich hab dann noch einen Kinofilm gedreht, der aber ein Flop wurde und den ich selbst nie gesehen habe. Und dann gab’s noch die Fernsehserie und wegen des großen Erfolges auch den Langfilm „Die Ilse ist weg“, da habe ich auch mitgemacht. Schließlich sollte ich noch ein großes Ding in Polen drehten, aber da haben sich dann meine Eltern eingemischt und gesagt: Jetzt wird erst mal die Schule zu Ende gemacht. Was ich auch gut fand. Danach kam dann die Schauspielschule, und dann war ich wieder am Theater.

Trotz der ganzen Filmerei haben Sie nie den Draht zum Theater reißen lassen?

Nein, und das werde ich auch nicht. Ich hab’s auch beim Tatort zur Bedingung gemacht, dass ich weiter Theater spielen kann. Film und Theater kann man sehen wie Studiomusik und ein Rock-’n’-Roll-Konzert. Live ist unvergleichlich. Wenn man gute Aufführungen mit Kollegen hat, der Saal brummt und wir sind alle energetisch gut beisammen, dann hebt eine Vorstellung ab, das ist mit nichts zu vergleichen.

Das hat man beim Film nicht?

Drehen kann auch mal wahnsinnig langweilig sein. Man wartet und wartet und dreht dann eine Szene noch mal und noch mal. Deswegen freue ich mich, wenn ich während Dreharbeiten ein paar Theatervorstellungen habe. Da komme ich ein bisschen anders in Wallung. Film ist weniger körperlich und Theater extrem körperlich. Deshalb werde ich das Theater nicht aufgeben.

Wobei es Ruhm und Geld eher beim Film gibt.

Das ist natürlich fatal. Der Stellenwert des Theaters ist niedriger, weil weniger Leute zugucken und wir Schauspieler viel weniger verdienen. Die Gewichtung ist einfach katastrophal. In zweieinhalb Tagen können Sie beim Film so viel verdienen wie in einem ganzen Monat am Theater, selbst wenn Sie 20 Vorstellungen spielen. Deswegen sagen manche Fernsehleute auch gerne mal: Sag doch die Vorstellung ab, an dem Tag müssen wir drehen. Die haben überhaupt nichts kapiert.

Bei Ihrer Tatort-Karriere spielt ja Frankreich wieder eine Rolle – der Frankfurter Kommissar wurde Ihnen in der Bretagne angeboten.

Genau. Liane Jessen, die hervorragende Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks, habe ich immer in der Bretagne auf einem Flohmarkt getroffen. Ich wusste wohl, dass sie beim Fernsehen ist, aber das war mir eigentlich egal. Wir waren uns sympathisch, haben uns jedes Jahr da verabredet, einen Kaffee getrunken und schöne Sachen auf dem Flohmarkt gekauft. Irgendwann rief sie mich an und fragte, ob ich Tatort-Kommissar werden wolle.

Und?

Ich habe erst mal gesagt: Glaube ich nicht, ich gucke doch kaum Tatort, weil ich sonntags meistens auf der Bühne stehe. Aber sie meinte, genau aus dem Grund wollen wir dich ja. Und daran hielt sie auch fest, als ich sagte, dass ich auf jeden Fall weiter Theater spielen will. So ist das dann entstanden.

Trotz der anfänglichen Skepsis?

Ich bin seit 20 Jahren freischaffender Schauspieler und bin bestimmten Regisseuren gefolgt, die mich im Laufe der Zeit immer mitgenommen haben – nach Berlin, Düsseldorf, Zürich und so weiter. Diese gewisse Freiheit habe ich mir erobert und ich habe mittlerweile den Luxus, im Theater die Sachen zu machen, die ich machen möchte. Deshalb hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass diese Freiheit eingeschränkt werden könnte. Das wird sie auch ein bisschen, aber zwei Tatorte pro Jahr sind machbar.

Während eines Tatort-Drehs können Sie aber nicht abends mal wegfahren und auf der Bühne stehen, oder?

Doch, das mache ich. Sechs oder sieben Vorstellungen kriege ich da wohl unter. Dann drehe ich morgens und spiele abends.

Mit Liane Jessen schmieden Sie ja auch den Plan, mal einen Tatort in der Bretagne anzusiedeln.

Den schmieden wir schon länger, es fehlt ein bisschen am Geld dafür. Aber ich habe schon Motive gesucht – so tolle Motive, das glauben Sie gar nicht. Ich kenn die Bretagne ja sehr gut, da gibt’s extrem schöne verlassene Häuser, aber auch extrem dreckige und böse Orte, die man in der Bretagne so gar nicht vermutet. Hinterhafen, Fischhallen, dreckige, dunkle, stürmische Ecken. Nicht gerade die Idylle, aber für einen Tatort perfekt.

Und wie könnte die Story aussehen, die die Frankfurter Kommissare in die Bretagne bringt?

Ich könnte ja als Halbfranzose Urlaub in der Bretagne machen, und es geschieht ein brutaler Mord an einem deutschen Touristenpaar. Die französischen Kollegen kriegen spitz, dass da gerade ein deutscher Kommissar, der auch noch Halbfranzose ist, Urlaub macht, und lassen sich von ihm unterstützen. Und dann kommen die anderen aus Frankfurt hinterhergefahren. Das wäre wirklich super.

Sie haben ja auch ein Haus in der Bretagne.

Ja, und ich bin, sooft ich kann, da. Das liegt im Finistère, im Winter ist es da ein Traum, aber eigentlich bin ich immer da, wenn ich gerade kann.

Was unterhält Sie besser – ein gutes Theaterstück oder ein spannender Tatort?

Beides. Es gibt gute und schlechte Abende im Theater, und es gibt gute wie schlechte Tatorte. Bei einem guten Tatort bin ich absolut dabei. Und einige sind wirklich ganz toll.

Welches ist der beste?

Schwierig. Ganz konkret fand ich neulich den Schwarzwald-Tatort mit den völkischen Siedlern sehr gut. Wir drehen jetzt den nächsten Frankfurter Tatort mit demselben Regisseur – Umut Dag. Den Tukur-Tatort „Wer bin ich?“, diesen Film im Film im Film, fand ich super. Überhaupt traut sich der Hessische Rundfunk oft mehr als die anderen, davon profitieren auch wir. Und die Münsteraner finde ich wahnsinnig lustig. Aber es ist auch klar, dass denen irgendwann mal die Ideen ausgehen, dann sollte man vielleicht mal einen Cut machen.

Hier in Mannheim drehen Sie jetzt „Eden“, eine deutsch-französische Miniserie, die die Flüchtlingssituation aus fünf verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Ich habe sofort gesagt: Da mache ich mit. Ich hatte Lust auf ein französisches Team, eine internationale Produktion, und ich fand den Ansatz toll, in fünf Strängen zu erzählen. Jeder Strang lebt für sich, hat aber ein Thema: Flüchtlinge. In jeder Folge prallen diese fünf Stränge aufeinander, wobei sie zum Teil miteinander zu tun haben, zum Teil aber auch nicht. Das macht für den Zuschauer ein größeres Spektrum auf, er stellt sich vielleicht mehr Fragen.

In Deutschland ist die Stimmung nach 2015 spürbar gekippt – mittlerweile sagt ja kaum noch jemand das Wort „Flüchtling“, ohne einen Zusatz wie „-krise“ oder „-schwemme“ anzuhängen.

Ich kann nur wiederholen, was unser Darsteller Adnan erzählt hat, der an der syrischen Grenze mit seiner Familie lebte. Wie so viele Flüchtlinge hat auch er nie im Leben daran gedacht, dieses Land zu verlassen, weil er dort glücklich war. Jetzt spricht er Deutsch, Englisch, Französisch, will in Deutschland studieren, aber will auch zurück in sein Land, sobald er es kann. Natürlich sind wahnsinnige Fehler gemacht worden, aber ich finde es trotzdem groß, wie Deutschland damals reagiert hat. Das muss ich einfach verteidigen. Die Flüchtlinge sind nicht hier, weil sie sich bei uns durchschmarotzen wollen, sondern weil sie hierhin mussten. Was ich dazu von der AfD mit ihren ganzen Schlagwörtern höre, ist einfach nur hohles, absolut dämliches Geschwätz.

Serien gelten als das neue Lagerfeuer im Fernseher. Sind Sie auch schon angefixt?

Ich habe nicht so viel Zeit, aber ein paar habe ich mir schon angeguckt. „Breaking Bad“ und „House of Cards“ haben mich ziemlich umgepustet, muss ich sagen. Und auch „Broadchurch“, eine englische Serie, war absolut fantastisch. Durch Serien kommt eine Riesenqualität rein, schauspielerisch, aber auch was Regie und vor allem die Bücher angeht. Das ist zum Teil sensationell.

Wolfram Koch

wird am 10. Februar 1962 in Paris als jüngstes Kind einer Hausfrau und eines deutschen Nato-Juristen geboren. Er verbringt mit seiner Familie sechs Jahre in der französischen Hauptstadt, ein weiteres in Brüssel und zieht dann nach Bonn, wo er sich früh dem Theater der Jugend in der damaligen Bundeshauptstadt anschließt. Schon als 13-Jähriger steht er vor der Kamera – als der junge Hans Schnier in der Böll-Verfilmung „Ansichten eines Clowns“. Theater und Film bestimmen seitdem Kochs Leben, wobei er immer wieder dem Theater den Vorrang gibt.

Sein Schauspielstudium absolviert Koch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Er steht auf nahezu allen großen deutschsprachigen Bühnen wie Volksbühne, Schillertheater und Deutsches Theater in Berlin, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Frankfurt, Wiener Burgtheater und Schauspielhaus Zürich. Längst zählt er zu den größten deutschen Theaterstars, ausgezeichnet unter anderem mit dem Theaterpreis Berlin und dem Gertrud-Eysoldt-Ring. Ab 2005 verstärkt Koch seine Aktivitäten beim Film und übernimmt nach etlichen Tatort-Episodenrollen 2015 die Rolle des Frankfurter Tatort-Kommissars Paul Brix. Im Frühjahr 2018 spielt er in der deutsch-französischen Ko-Produktion „Eden“ einen Lehrer, der zusammen mit seiner Frau einen syrischen Flüchtling bei sich aufnimmt. Die Miniserie kommt vermutlich im Frühjahr 2019 zur Ausstrahlung.

Wolfram Koch ist mit einer Malerin verheiratet, das Ehepaar hat vier Kinder und lebt im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen.


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