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Freitag, 21. Oktober, ARD, 20.15 Uhr Schon gesehen: Alle Zeit der Welt

Von Philipp Isenbart

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Klaus (Heikko Deutschmann) gibt Karina (Katja Weitzenböck) den Rat, nicht den Stab über Rudolf zu brechen. Foto: ARD Degeto/Britta KrehlKlaus (Heikko Deutschmann) gibt Karina (Katja Weitzenböck) den Rat, nicht den Stab über Rudolf zu brechen. Foto: ARD Degeto/Britta Krehl

phi Osnabrück. Das Herz von Rudolf Wohlgemuth (Johannes Herrschmann) schlägt nur für Uhren – und seinen Hund Bodo. Der verschrobene Uhrmacher geht voll und ganz in seiner Arbeit auf. Bis der wenig geschätzte Bruder Klaus (Heikko Deutschmann) seinen Erbanteil am elterlichen Laden wünscht.

Um ihn nicht auszahlen zu müssen, erfindet Rudolf eine Familie. Als der Bruder daraufhin aus Hongkong anreist, bittet Rudolf seine treue Mitarbeiterin Karina Beckmann (Katja Weitzenböck) um schnelle Hilfe. Tatsächlich erklärt sich die alleinerziehende Mutter bereit, ihm mit ihrer Tochter Julia (Minna Markert) eine Familie auf Zeit zu sein. So nimmt ein unseliges Verwirrspiel seinen Lauf, bei dem der bislang bekennende Hagestolz Rudolf allmählich starke Gefühle für „seine“ Karina entwickelt.

Vor der malerischen Kulisse der Fachwerkstädte Wernigerode und vor allem Goslar ist der Regisseurin Andrea Katzenberger eine warmherzige Komödie gelungen. Nette Dialoge und liebenswürdige Charaktere runden die Geschichte über eine vorgetäuschte Familie und echte Emotionen, Stillstand und den Wettlauf mit der Zeit ab. Kurzum: ein gefälliger Film, der zuweilen tatsächlich zum Schmunzeln verleitet.

Wertung: 4 Sterne


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