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Mittwoch, 25.7., 21.50 Uhr Schon gesehen: „Feuer und Flamme für die Kunst“ auf Arte

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Antonia Gerke bei der Arbeit an ihrem Gemälde „Die Siegerin“. Foto: SWRAntonia Gerke bei der Arbeit an ihrem Gemälde „Die Siegerin“. Foto: SWR

Osnabrück. Sport und Kunst? Das muss sich nicht widersprechen. Im Gegenteil: Seitdem es Kunst gibt, dienen Sportler immer wieder als Modell – sei es auf antiken Vasen oder als Skulpturen. Und deshalb verwundert es auch nur auf den ersten Blick, dass man sich als Künstler ebenfalls seinen olympischen Lorbeerkranz verdienen konnte.

Die Olympischen Spiele der Neuzeit und Kunst gehörten nämlich in den Jahren 1912 bis 1948 zusammen. Damals konnten sich die teilnehmenden Künstler in den fünf Disziplinen Malerei, Bildhauerei, Musik, Literatur und Architektur miteinander messen. Einzige Bedingung: Die eingereichten Werke mussten vom Sport inspiriert sein. Das weiß heute kaum noch jemand, und allein deshalb ist die Dokumentation „Feuer und Flamme für die Kunst“ von Alexa Oona Schulz ein Gewinn für den Fernsehabend.

Denn nicht nur das: Schulz zeigt in ihrem Film faszinierende Aufnahmen von Spielen längst vergangener Zeiten – unter anderem Farbaufnahmen von denen in Berlin 1936 –, besucht zwei noch lebende Gewinner der Kunstwettbewerbe und zieht einen großen Kreis bis ins London des Jahres 2012. Hier wird die Kunst ebenfalls eine große Rolle spielen. Nur eben nicht mehr auf dem Siegertreppchen.

Wertung: 6 von 6 Sternen


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