Heute Abend bei Arte im TV "Marie Antoinette und die Geheimnisse von Versailles"

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Der Marlborough-Turm im Hameau de la Reine („Weiler der Königin“). "Marie-Antoinette und die Geheimnisse von Versailles". Arte, Samstag, 23. Juni, 20.15 Uhr.Der Marlborough-Turm im Hameau de la Reine („Weiler der Königin“). "Marie-Antoinette und die Geheimnisse von Versailles". Arte, Samstag, 23. Juni, 20.15 Uhr.

Osnabrück. Die Dokumentation „Maire Antoinette und die Geheimnisse von Versailles“ (Arte, Samstag, 20.15 Uhr) verdichtet Leben und Wirken der letzten französischen Königin zu einem interessanten Sittengemälde jener Zeit.

Im Jahre 1770 wurde Maria Antonia, letzte Tochter der Erzherzogin von Österreich, mit dem französischen Thronfolger Ludwig August verheiratet. Da war sie gerade einmal 14 Jahre jung. Fortan regte sie unter dem Namen Marie-Antoinette nicht nur die Gefolgschaft zu Hofe mit ihrer Naivität und Prunksucht auf, sondern trug auch ihren Teil dazu bei, den Unmut unter breiten Schichten der Bevölkerung zu steigern. Als sie auf dem weitläufigen Gelände des Schlosses Versailles ihr Hameau im Stile eines kleinen Bauerndorfes errichten ließ, fühlte sich insbesondere das Landvolk brüskiert.

Die Filmautoren Sylvie Faiveley und Mark Daniels nehmen die Renovierungsarbeiten an diesem idealisierten Dorf zum Anlass, Leben und Wirken der letzten französischen Königin mit ihrem Rückzugsort am Hof zu verknüpfen. „Marie Antoinette und die Geheimnisse von Versailles“ nutzt dabei den Blick hinter die lange Zeit nicht einsehbaren Fassaden des Hameaus zu einem eindrucksvollen Sittengemälde jener Zeit. Auch wenn die These, dass Marie-Antoinette ihrer Zeit weit voraus gewesen sei, erklärungsbedürftig erscheint und einige nachgestellte Szenen mit der Königin auf dem Baugerüst unfreiwillig komisch wirken, gelingt doch ein interessanter Blickwinkel.

Wertung: 4 von 6 Sternen.

„Marie Antoinette und die Geheimnisse von Versailles“. Arte, Samstag, 23. Juni, 20.15 Uhr.


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