Heute Nachmittag im TV Arte-Magazin "Xenius" über Rohrpost und Hyperloop

Von Frank Jürgens

Die Die "Xenius"-Moderatoren Emilie und Adrian erfahren von Jürgen Wörle (Mi.), dass ein ausgeklügeltes System aus Weichen dafür sorgt, dass die Rohrpostbehälter nicht kollidieren und immer ihren Bestimmungsort finden.

Osnabrück. Das sehenswerte Arte-Wissensmagazin „Xenius“ geht am Freitag (16.45 Uhr) der Geschichte „Von der Rohrpost zum Hyperloop“ auf den Grund und stellt ein interessantes Verkehrskonzept für die Zukunft vor.

Das wäre doch mal was. Am Sonntag schnell zum WM-Spiel Deutschland gegen Mexiko nach Moskau – und noch am selben Tag wieder zurück. Nicht mit dem Flieger, sondern mit der Bahn. Geht nicht? Noch nicht! Hyperloop lautet das Stichwort. Dahinter verbirgt sich ein zumindest theoretisch machbares Verkehrskonzept, das es ermöglichen soll, Passagiere mit Schallgeschwindigkeit durch Vakuumröhren zu befördern. Es gibt tatsächlich Projekte, die sich ernsthaft mit dieser Idee beschäftigen. Ganz vorne mit dabei ist der technisch stets umtriebige Multimilliardär und Elektroauto-Pionier Elon Musk.

Auf alle Fälle lohnt sich am Freitagnachmittag ein Blick in die ohnehin zumeist sehenswerte Arte-Reihe „Xenius“, in der das Moderatorenduo Emilie Langlade und Adrian Pflug der Entwicklung „Von der Rohrpost zum Hyperloop“ auf den Grund geht. In einer kurzweiligen Mischung aus Information und Unterhaltung führt die Sendung von Schwäbisch Gmünd bis nach Los Angeles, wo auch Studenten aus Norddeutschland und München an einem von Musk ausgeschriebenen Wettbewerb teilnehmen. Für Bodenhaftung sorgen derweil Fachleute. Die Sache mit der Finanzierung der notwendigen Infrastruktur für den Hyperloop ist, nun ja, noch nicht ganz spruchreif.

Wertung: 5 von 6 Sternen.

„Xenius – Von der Rohrpost zum Hyperloop“. Arte, Freitag, 15. Juni, 16.45 Uhr.