Karfreitag im ZDF Zweites „Matula“-Solo: Nicht mehr als Routine

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Osnabrück. In seinem zweiten Solo strandet Claus Theo Gärtner in einem Dorf, wo er im „Schatten des Berges“ auf eine Leiche stößt. Nicht mehr als ein Routine-Krimi.

Krimi-Special nennt der Mainzer Sender den zweiten Soloauftritt des altgedienten Recken Matula (Claus Theo Gärtner), der zum zweiten Mal über Spielfilmlänge solo ermittelt. Matula ist mit seinem betagten Bulli auf dem Weg nach Italien, doch an einer Steigung versagt der Motor den Dienst. Matula strandet in einem kleinen Bergdorf. Die Wartezeit auf die benötigten Ersatzteile vertreibt er sich mit Hund Dr. Renz beim Wandern – und stößt prompt auf eine Leiche.

Speziell ist in diesem von Krimi-Routinier Thorsten Näter inszeniertem Film wenig. Die Geschichte beginnt zwar spektakulär mit einer „Treibjagd“ auf Matula. Die steht aber eigentlich am Ende des Films, so dass die vergangenen sechs Tage in einer großen Rückblende erzählt werden. Ben Braeunlichs Buch offenbart darin nichts Neues: die Dorfgemeinschaft inklusive Polizei mauert gegenüber dem Fremden, der schnell recherchiert, dass Grundstückspekulationen Grund des Übels sind.

Tempo und Timing in diesem Matula-Solo sind nicht schlecht. Auch die „finale Scheineschlacht“ kann sich sehen lassen. Ansonsten aber sieht man einen Krimi, in dem die Berge lange Schatten werfen. Gefühlt haben wir derartiges schon x-mal gesehen. Alles reine Routine, die einem nur leidlich die Zeit vertreibt.


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