Zum ZDF-Programm Ulrich Noethen überzeugt in „Neben der Spur“

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Charlotte ermuntert ihren Vater, Ruiz (Jürgen Maurer, l.) zu helfen. Joe (Ulrich Noethen, r.) steigt daraufhin in den Fall ein. Foto: ZDF/Marion von der MehdenCharlotte ermuntert ihren Vater, Ruiz (Jürgen Maurer, l.) zu helfen. Joe (Ulrich Noethen, r.) steigt daraufhin in den Fall ein. Foto: ZDF/Marion von der Mehden

Osnabrück. Ulrich Noethen spielt überzeugend zum fünften Mal in „Neben der Spur“ (ZDF, 12. März 2018, 20.15 Uhr) nach den Büchern von Michael Robotham einen Hamburger Profiler.

In Todespanik flüchtet eine junge Frau durch eine Hafengegend. Sie hat keine Schuhe, ihre Füße sind blutüberströmt. Wenig später liegt sie ertrunken in der Elbe. Ihr Tod ist ein Alarmzeichen für die Polizei. Denn sie ist eines von zwei zuvor entführten Mädchen, und die Frage steht im Raum: Ist ihre Freundin noch am Leben? Und wo ist sie?

Mit dieser Frage beginnt die bereits fünfte ZDF-Verfilmung eines Romans des australischen Thrillerautors Michael Robotham. Dafür wurde der Handlungsort von London erneut nach Hamburg verlegt, ist damit also in gewisser Weise, wie es der Reihentitel andeutet, „neben der Spur“.

So wie seine Hauptperson, der an der Parkinson-Krankheit leidende Profiler Johannes Jessen, der auch sonst nicht den geraden Weg geht - weder in seinen Ermittlungen noch im Privaten als getrennt lebender Familienvater mit einer Tochter im Alter der Ermordeten. Dabei spielt Ulrich Noethen den Psychologen durchaus glaubhaft.

Und auch das Setting stimmt – trotz einiger TV-typischer Klischees und Konventionen. Dennoch weiß „Grüne Wüste“-Regisseur Anno Saul routiniert die Spannung zu halten. Was innerhalb der Krimiflut im Fernsehen ja leider keine Selbstverständlichkeit ist.

Wertung : Vier von sechs Sternen

ZDF, Montag, 12. März 2018; 20.15 Uhr: „Neben der Spur: Sag, es tut dir leid“


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