Sat.1, Do., 22.8., 21.15 Uhr Schon gesehen: „Crossing Lines“ auf Sat.1

<em>Manchmal</em> passiert im Fernsehen nichts und dann wieder das pralle Programm - wie an diesem Donnerstag mit vier neuen Serien bei Sat.1 und RTL. Sat.1 schickt „Crossing Lines“ (hier ein Bild von den Dreharbeiten in Prag) ins Rennen. Foto: dpaManchmal passiert im Fernsehen nichts und dann wieder das pralle Programm - wie an diesem Donnerstag mit vier neuen Serien bei Sat.1 und RTL. Sat.1 schickt „Crossing Lines“ (hier ein Bild von den Dreharbeiten in Prag) ins Rennen. Foto: dpa

Osnabrück. Manchmal eilt die Fiktion der Realität voraus. So auch in „Crossing Lines“, der neuen internationalen Krimiserie, die am 22.08. um 21.15 Uhr bei Sat.1 startet.

Während sich die reale Politik in Europa noch schwertut, an einem Strang zu ziehen, gibt es im Fernsehkrimi schon das Spezialistenteam, das über Ländergrenzen hinweg Verbrecher aller Couleur jagt. Zum Einstieg ist es ein Serienkiller, der seine weiblichen Opfer in Parks europäischer Hauptstädte umbringt. Michel Dorn (Donald Sutherland) erwirkt beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Sondergenehmigung für das neue Team, um ihm die Arbeit zu erleichtern.

Doch zunächst einmal stehen den Ermittlern aus Frankreich, Italien, England, Nordirland, Deutschland und den USA (ganz ohne die geht es eben nicht) ihre eigenen Neurosen und Hintergrundgeschichten im Weg. Darum dauert es etwas, bis das neue Machwerk von „Criminal Minds“-Producer Edward Allen Bernero in Schwung kommt. Bereits die zweite Folge aber bringt wesentlich mehr Spannung. Und auch die scheinbar sehr klischeehaft angelegten Figuren legen allmählich ihre nationalen Stereotypen ab. Trotzdem sind da immer wieder kleine Merkwürdigkeiten, die der von William Fichtner gespielte Ex-US-Cop treffend zusammenfasst: Ein Polizist sollte sich nie aufs Glück verlassen. Leider hat auch in „Crossing Lines“ Kommissar Zufall eine tragende Rolle.

Wertung: 4 von 6 Sternen


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