TV-Programm am Donnerstag „Nachdem ich ihm begegnet bin“: Starkes Frauendrama auf Arte

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Yvonne (Emily Watson) in einer Szene aus der Arte-Serie „Nachdem ich ihm begegnet bin“). Foto: Nick Briggs/ARTE France/BBC/Kudos/dpaYvonne (Emily Watson) in einer Szene aus der Arte-Serie „Nachdem ich ihm begegnet bin“). Foto: Nick Briggs/ARTE France/BBC/Kudos/dpa

Osnabrück. Heute auf Arte: Emily Watson spielt in der BBC-Serie „Nachdem ich ihm begegnet bin“ eine Frau am Rande des Abgrunds. Packendes zum Weltfrauentag.

Ein Verbrechen bringt das Leben der Londoner Genforscherin Yvonne Carmichael aus der Bahn. Dabei scheint die attraktive, reife Frau sonst alles unter Kontrolle zu haben. Beruflich hat sie viel erreicht, sie hat einen treusorgenden Ehemann, wird bald Großmutter. Doch dann wird Yvonne von einem Kollegen vergewaltigt. Ein traumatisches Ereignis, über das sie nur mit Mark sprechen kann, ihren erst kürzlich kennen gelernten Liebhaber. Als dieser seine Hilfe anbietet, öffnet sich jedoch eine weitere Spirale der Gewalt.

So weit, so vertraut. Schließlich ist der Verlust bürgerlicher Sicherheiten ein immer gern benutztes Thriller-Storyelement. Dabei schildert diese vierstündige BBC-Miniserie, die Arte heute am Stück zeigt, das Ganze vor allem aus weiblicher Sicht, wobei Lars von Trier-Star Emily Watson als Opfer männlicher Gewalt in der Hauptrolle überzeugen kann. Dabei wechselt das Ganze wie ein Wechselbad der Gefühle mal vom Liebesfilm über ein Frauendrama hin zum Gerichtsfilm. Und auch wenn eine kürzere Lauflänge dem Film durchaus mehr dramaturgische Würze gegeben hätte, bietet das Ganze, trotz mancher Genreklischees, einen letztlich doch packenden Beitrag zum heutigen Weltfrauentag !

 

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