TV-Programm am Dienstag Neue TV-Serie „The Orville“: Gelungene SF-Comedy bei ProSieben

Von Frank Jürgens


Osnabrück  Die neue Science Fiction-Comedyserie „The Orville“ (Pro Sieben, Dienstag, 20.15 Uhr) wirkt nur auf den ersten Blick wie eine „Star Trek“-Parodie. Sie trägt die eindeutige Handschrift von Hauptdarsteller, Autor und Produzent Seth MacFarlane („Family Guy“, „Ted“) und wirkt dementsprechend unbeschwert.

Wir schreiben das Jahr 2418. Offizier Ed Mercer ( Seth MacFarlane) ist seit der Trennung von seiner untreuen Frau Kelly Grayson (Adrianne Palicki) nur noch ein Wrack. Trotzdem erhält er die Chance, als Kapitän des Forschungsraumers USS Orville Abstand zu gewinnen. Pech nur, dass sich seine Ex ebenfalls an Bord gemogelt hat – als Erste Offizierin und somit stets an seiner Seite. Aber keine Zeit für alte Wunden – schon der erste Einsatz führt Mercer und seine ziemlich kaputte Mannschaft an allerlei Grenzen von Raum und Zeit.

„The Orville“ wirkt auf den ersten Blick wie eine Parodie auf „ Star Trek – The Next Generation „, ist aber weitaus mehr. Die Serie trägt die typische Handschrift von „ Star Trek „-Fan MacFarlane, der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern die Serie auch ersonnen hat und als Drehbuchautor sowie Produzent fungiert. Ehrensache, dass es da so pikant zugeht wie noch nie zuvor in den unendlichen Weiten des Weltalls. Aber keine Angst. MacFarlane kann das, wie er schon in seinen Trickserien sowie seinen Filmen um „ Ted „ bewiesen hat. Die Pointen sitzen, und fremdschämen muss sich hier auch niemand. Von so einer unbeschwerten Seite hat sich das Science Fiction-Genre noch nie im Fernsehen präsentiert.

Wertung: 6 von 6 Sternen.

„The Orville“. ProSieben, dienstags, ab 27. Februar, 20.15 Uhr.