Montagabend im ZDF-Programm Düster: Siebte Episode „Spuren des Bösen“ mit Heino Ferch

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In der düsteren siebten Episode gerät Psychologe Brock (Heino Ferch) in einen polizeiinternen Korruptionsfall und muss helfen, einen flüchtigen Mörder zu stellen.

So düster wie Regisseur Andreas Prochaska Wien in der siebten Episode um den Psychologen Richard Brock (Heino Ferch) in Szene setzt, ist auch die von Martin Ambrosch erdachte Geschichte. Schon in der Anfangssequenz kommt es knüppeldick für Brock. Der Polizist Reiser (Tobias Moretti) hat offensichtlich seinen Sohn erschlagen, einen Kollegen angeschossen und danach Brock angerufen. Der hat das vibrierende Handy im Schlaf nicht gehört und wird nun unsanft von einer Spezialeinheit aus dem Bett und anschließend von Kommissar Mesek (Jürgen Mauer) in den Fall geholt, der auch Brocks Tochter tangiert.

Großartig aufspielende Schauspieler, eine düstere, fast bedrückende Atmosphäre und eine Story um Korruption und späte Rache, die einen von Beginn an einnimmt, heben diesen Film aus der Krimiflut heraus. Kleiner Wermutstropfen: einige Dialoge von Moretti sind ob seines hier benutzten Dialektes nur schwer verständlich. Ohne „spoilern“ zu wollen, kann verraten werden, dass am Ende des Falles nichts mehr so sein wird wie vorher. Man gespannt sein darf, wie die Macher den achten Fall aufbauen werden.

Spuren des Bösen – Wut. ZDF, Montag 29. Januar 2018, 20.15 Uhr.

Wertung: Fünf von sechs Sternen


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