TV-Programm am Samstag Programmperle: „Wilsberg – Morderney“ im ZDF

Von Harald Keller

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Anna (Rita Russek) und Wilsberg (Leonard Lansink) in einer Szene des Krimis „Wilsberg - Morderney“. Foto: Thomas Kost/ZDF/dpaAnna (Rita Russek) und Wilsberg (Leonard Lansink) in einer Szene des Krimis „Wilsberg - Morderney“. Foto: Thomas Kost/ZDF/dpa

Osnabrück. Am Samstag, 6. Januar, zeigt das ZDF um 20.15 Uhr den Krimi „Wilsberg: Morderney“, in dem auch die Kollegen aus dem ZDF-Samstagskrimi „Friesland“ kongenial ermitteln.

Auch Fernsehdetektiven tut es spürbar gut, wenn sie mal rauskommen. Wie es Kommissarin Anna Springer gelungen ist, den schluffigen Brummbären Georg Wilsberg aus Münster herauszulocken, bleibt ihr Geheimnis. Der Antiquar und Gelegenheitsermittler murrt noch vor der Abfahrt: „Ein gemeinsamer Urlaub hat schon die beste Freundschaft ruiniert.“ Obendrein reist Merle mit, Annas vorlaute, kratzbürstige Nichte.

Dennoch gelingt es irgendwie, den westfälischen Dickschädel auf die Fähre nach Norderney zu lotsen. Dort warten, Ecki Talkötters Unkereien werden wahr, Mord und Totschlag auf die urlaubsuchenden Westfalen. Merle und Georg lassen sich zu Ermittlungen hinreißen und geraten dem nicht minder bärbeißigen Kommissar Jan Brockhorst und der „forensischen Apothekerin“ Insa Scherzinger in die Quere – die beiden schillernden Gestalten kennt man aus dem ZDF-Samstagskrimi „Friesland“.

Mit diesem sogenannten Crossover, in den USA eine häufige Übung, ist Autor Stefan Rogall eine echte Programmperle gelungen. Die Figuren beider Reihen zeigen sich in Bestform, die originellen, anspielungsreichen Dialoge funkeln und sprühen nur so vor Witz. Overbeck ist verknallt, Wilsberg bekommt Grund zur Eifersucht – ein echtes Vergnügen.


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