Kultur Maschine bringt Geschenke

03.11.2006, 23:00 Uhr

Zur Weihnachtszeit beschert das Kinogeschäft dem Publikum gern festlich abgestimmte Produktionen. Etwas verfrüht startete diesmal mit "Morgen, Findus, wird's was geben" die Verfilmung eines der zahlreichen Bücher des Erfolgsautors Sven Nordqvist in die Saison.

Im neuen Abenteuer von Pettersson und Findus dreht sich alles um das Fest der Liebe. Findus hat gehört, dass an dem Tag der Weihnachtsmann Geschenke bringt. Das ist ihm neu. Zwar haben er und Pettersson jedes Jahr Weihnachten gefeiert, Geschenke gab es bisher aber keine. Und so konstruiert der um das Glück seines Katers besorgte Erfinder eine Weihnachtsmannmaschine. Das muss natürlich geheim bleiben. Während Pettersson in der Werkstatt bastelt, trifft Findus im Wald einen sonderbaren Briefträger und wirbelt im Haus hinter den winzigen Mugglas her. Dann aber ist Weihnachten da, und geheimnisvolle Magie entfaltet ihren Zauber.

Diesen lässt das neue Filmabenteuer des ungleichen Paares leider weitgehend vermissen. Wo die Vorgänger "Pettersson und Findus" sowie "Neues von Petterson und Findus" mit ihren poetischen Bildern eine ganz eigene Stimmung erzeugten, bleibt jetzt purer Aktionismus. Wenngleich durchaus aktzeptabel auch für kleinere Kinder, vermag diese Geschichte um den Eigenbrötler Pettersson und seinen quirligen Kater Findus nicht zu verzaubern.