Kultur FilmFest im finanziellen Glück

26.07.2009, 22:00 Uhr

„Glück“ lautet das Motto des diesjährigen Unabhängigen FilmFestes Osnabrück. Und ein Aspekt von Glück ist es für die Fes tivalmacher, alte und neue Förderer für das Projekt zu gewinnen. In diesem Sinne gibt es aktuell beim FilmFest gleich dreifachen Grund zur Freude.

Erstens: Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und der Volksbank Osnabrück eG sagte zu, auch in diesem Jahr den mit 5000 Euro € dotierten Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück zu stiften. Damit fördern Stiftung und Bank den Preis bereits zum vierten Mal. Der Friedenfilmpreis, der einen Spiel- oder Dokumentarfilm auszeichnet, der seine ästhetische Qualität in herausragender Weise mit humanem Denken und sozialem Engagement verbindet, zählt zu den höchstdotierten Preisen in diesem Bereich in Deutschland.

Zweitens: Das FilmFest hat einen neuen Förderer aufgetan. Erstmals fließen nämlich Mittel der neu gegründeten „Niedersächsische Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit“ nach Osnabrück. Die Bingostiftung fördert das diesjährige Sonderprogramm „Nuevo Cine Latinoamericano“ mit 4000 Euro und unterstützt damit den Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in Lateinamerika.

Drittens: Mit dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. beteiligt sich ein langjähriger Förderer des FilmFestes erneut an der Finanzierung. 8000 Euro fließen aus den Mitteln des Landschaftsverbandes in die Sektion Europe Unlimited. Seit der EU-Osterweiterung widmet sich das FilmFest unter diesem Titel dem ost-westeuropäischen Dialog.

Freilich weiß Festivalleiter Holger Tepe, dass „Geld allein nicht glücklich“ macht. „Aber es hilft, und die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung ist gerade in diesem finanziell schwierigen Jahr eine beglückende Erfahrung.“