Trailer, Termine, FSK Joaquin Phoenix als Joker: Bekommt der Film ein R-Rating?

Von Daniel Benedict | 09.05.2019, 11:15 Uhr

Trailer, Stars, FSK: Was ist schon über den "Joker"-Film mit Joaquin Phoenix bekannt?

Im Herbst 2019 soll Batmans Erzfeind seinen ersten Solo-Film bekommen: Joaquin Phoenix spielt die Titelrolle in "Joker". Inszeniert wird die Geschichte von "Hangover"-Regisseur Todd Philipps.

Warum heißt der Joker Arthur?

Für das allererste Joker-Foto posierte Joaquin Phoenix mit wirrer, leicht fettiger Frisur in einer schäbigen Jacke. Die ikonische Clownsmaske fehlt noch. Dass Philipps, bekannt als Regisseur und Produzent der "Hangover"-Filme, das Bild mit dem Stichwort "Arthur" auszeichnet, passt zu den bisherigen Gerüchten: Demnach soll der Joker den bürgerlichen Namen Arthur Fleck tragen. Als Origin-Geschichte wird der Film erzählen, wie ein gescheiterter Komiker zum Erzschurken von Gotham City wird. Phoenix' Vorgänger in der Paraderolle sind Cesar Romero (in der "Batman"-TV-Serie ,1966–1968), Jack Nicholson ("Batman", 1989), Heath Ledger ("The Dark Knight", 2008, postum mit dem Oscar ausgezeichnet) und Jared Leto ("Suicide Squad", 2016).

"Joker": Filmstart und Produktionsgeschichte

Der Plot erinnert an klassische Filme von Martin Scorsese und Robert De Niro: In "King of Comedy" (1982) spielte De Niro einen Möchtegern-Komiker, der sein Idol als Geisel nimmt; in "Taxi Driver" (1976) wird er vom Außenseiter zum manischen Attentäter. Tatsächlich wurde Scorsese zunächst als Produzent von "Joker" angekündigt; er schied im Sommer aber wieder aus. De Niro dagegen steht weiterhin auf der Besetzungsliste. Alec Baldwin, der zunächst als Batmans Vater gehandelt wurde, ist nun doch nicht dabei. Die Rolle des superreichen Geschäftsmanns Thomas Wayne spielt stattdessen Brett Cullen. Der Film soll am 4. Oktober 2019 ins Kino kommen.

FSK 16? R-Rating?

Für welche Altersgruppe der Joker-Film freigegeben wird, steht noch nicht fest. Das Online-Magazin "Geeks Worldwide" streute das Gerücht, wonach DC-Films und Warner sich auf ein R-Rating einstellen – womöglich wegen geplanter Nacktszenen. In den USA dürften Unter-17-Jährige den Film dann nur in Begleitung von Erwachsenen sehen. Für gewöhnlich peilen US-Studios bei Blockbustern eine Jugendfreigabe an, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Mit dem Kassenerfolg von "Logan" oder der "Deadpool"-Reihe hat allerdings ein Umdenken eingesetzt. Diese Filme sprechen bewusst ein älteres Publikum an und erobern mit ihrem härteren Tonfall eine Marktlücke. Der düstere "Joker"-Trailer würde zu dieser Strategie passen.

Mehr Kino