„Fokus“-Mitarbeiter aus Osnabrück Klaus Terbrack votiert für Straßenkultur

Von Dr. Stefan Lüddemann | 19.07.2014, 09:00 Uhr

Was sagen Experten zur Sommerkultur? Hier das Statement des Osnabrückers Klaus Terbrack.

lü Osnabrück. „Mit Sommerkultur wird die Forderung nach einer Kultur für alle verwirklicht“, sagt Klaus Terbrack vom Osnabrücker Kulturveranstalter Fokus . Terbrack hat ganz praktische Erfahrung in Fragen der Kultur zur Sommerzeit. Gerade ist wieder die Broschüre „Sommer in der Stadt“ erschienen – ein randvolles Angebot, das sich vor allem als Straßenkultur versteht.

„Die Menschen sollen beim Stadtbummel über Kultur stolpern“, beschreibt Terbrack seine Vorstellung von einem Kulturerlebnis, das gerade im Sommer beiläufig und spielerisch sein darf. Keine Zugangsschwellen, optimale Teilhabe: Das sind für Terbrack wichtige Kriterien einer gelungenen Sommerkultur.

Terbrack sieht den Trend zu einer Kultur, die sich draußen abspielt, seit den Achtzigerjahren. Für ihn besteht der Sinn der Sommerkultur wesentlich auch darin, dass Menschen mit ihr den öffentlichen Raum ganz anders entdecken können.

Auf platte Unterhaltung will Terbrack das Angebot jedoch nicht beschränkt sehen. Sommerkultur sei vor allem „als Plattform für die kulturellen Aktivitäten der Bürger selbst“ besonders wichtig. Kultur anders gestalten – darauf kommt es an.