Alden Ehrenreich musste nachsitzen „Solo: A Star Wars Story“ – die Pannen-Produktion

Von Daniel Benedict | 21.04.2018, 06:32 Uhr

Die Produktion von „Solo: A Star Wars Story“ stand auf der Kippe: Die Regisseure wurden gefeuert, Hauptdarsteller Alden Ehrenreich musste nachsitzen. Fakten zum neuen Standalone-Film aus dem „Star Wars“-Universum.

Am 24. Mai startet „Solo: A Star Wars Story“ in den deutschen Kinos. Für den Film, der die Jugendgeschichte von Han Solo erzählt, hat Alden Ehrenreich die legendäre Rolle von Harrison Ford übernommen. Kann das gut gehen? Der Dreh lief jedenfalls alles andere als störungsfrei.

Die Geschichte: Was passiert in „Solo“?

In „Star Wars VII“ starb eine der beliebtesten Figuren der Filmgeschichte durch die Hand des eigenen Sohns: Han Solo. Der neue Film zeigt die Vorgeschichte des Schmugglers und Space-Abenteurers. „Solo: A Star Wars Story“ setzt ein Jahrzehnt vor den Ereignissen des allerersten Sternenkrieg-Films von 1977 ein und erzählt den Beginn der Freundschaft zwischen Han Solo und dem Wookiee Chewbacca. Der Tonfall soll diesmal in Richtung Western gehen. Zu den Stars des Films gehören Woody Harrelson, Emilia Clarke und Donald Glover. (Welche Episode ist am erfolgreichsten? Angeberwissen zu „Star Wars: The Last Jedi“) 

Alden Ehrenreich – wer ist der neue Han Solo?

Alden Ehrenreich spielt die Hauptfigur in „Solo“. Der 28-Jährige begann seine Karriere in Episoden von „Supernatural“ und „CSI“ und hatte seinen Durchbruch mit dem Fantasy-Film „Beautiful Creatures“. Seitdem arbeitet er mit Regie-Stars: Mit Francis Ford Coppola drehte er „Tetro“ und „Twixt“, mit Woody Allen „Blue Jasmine“, mit den Coens „Hail, Caesar“. Entdeckt wurde er dank eines Spaß-Videos, das er als Teenager für die Bar-Mitzwa-Feier einer Freundin gedreht hatte. Sein Co-Star war eine Tochter von Steven Spielberg. Der mochte den Film – und besorgte Ehrenreich einen Agenten. („Star Wars“ zum Nachlesen: Wovon handeln die früheren Filme?) 

Panik bei den „Star Wars Storys“

Seit dem „Erwachen der Macht“ lässt Disney Figuren der ursprünglichen „Star Wars“-Trilogie sterben und etabliert parallel neue Helden, mit denen die Marke weitergeführt werden kann. Der „Han Solo“-Film geht einen Schritt weiter und erweckt einen der legendären Helden mit einem neuen Darsteller zu neuem Leben. Die Sensibilität der Fans dürfte groß sein, und die Angst der Produzenten ist es auch. Im Fall der aktuellen „Star Wars Story“ hat das zu Panikreaktionen geführt: Alden Ehrenreich bekam dem „Hollywood Reporter“ zufolge mitten in der Produktion einen Schauspiel-Coach zugewiesen.

Lucasfilm feuert die „Solo“-Regiestars – mitten im Dreh

Für noch größeren Lärm sorgte die Umbesetzung des Regie-Teams: Über vier Monate hatten Phil Lord und Christopher Miller – bekannt für Erfolge wie „The Lego Movie“ und „21 Jump Street“ – schon gedreht, als Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy die beiden feuerte. Die kreativen Differenzen, mit denen der Eklat erklärt wurde, bestanden dem „Hollywood Reporter“ zufolge im improvisatorischen und humoristischen Umgang mit dem Drehbuch von Lawrence und Jon Kasdan. Übernommen hat dann Regie-Veteran Ron Howard, der unter anderem die Dan-Brown-Thriller inszeniert hat. Schon in „Rogue One“; der ersten „Star Wars Story“, gab es Konflikte zwischen Regie und Produktion. Damals soll Autor Tony Gilroy mit ausgiebigen Nachdrehs zu Gareth Edwards Film beauftrag worden sein. (In welchem „Star Wars“-Teil hat E.T. einen Gastauftritt? Fun Facts zur Saga)