Aberwitziges 3D-Trick-Abenteuer „Einmal Mond und zurück“ löst Verschwörungstheorie

Von Frank Jürgens | 10.06.2016, 13:30 Uhr

Trotz einiger Drehbuchschnitzer überzeugt das familientaugliche, aberwitzig und anspielungsreich inszenierte 3D-Trick-Abenteuer „Einmal Mond und zurück“.

Endlich wird das Geheimnis hinter all den Verschwörungstheorien über die angeblich gefälschten Mondlandungen gelüftet. Dahinter stecken – natürlich, was auch sonst – nichts weiter als schnöde kommerzielle Interessen. Ein gierig-schmieriger Multimilliardär will sogar die US-Flagge vom Mond stibitzen, um die Mondlandung als Fälschung darstellen zu können. Dann gehört der Erdtrabant ganz alleine ihm.

Astronomische Familienzusammenführung

So erzählt es jedenfalls das familientaugliche 3D-Trickabenteuer „Einmal Mond und zurück“. Aber im Wesentlichen geht es dann doch um den zwölfjährigen Protagonisten Mike, seine heimliche Liebe Amy, eine astronomische Familienzusammenführung und das größte Abenteuer, das sich ein Heranwachsender nur wünschen kann.

Regisseur Enrique Gato („ Tad Stones – Der verlorene Jäger des Schatzes „) beweist auch in seinem zweiten 3D-Trickfilm, dass sich der Produktionsstandort Spanien nicht hinter den großen Studios dieser Welt verstecken muss. Die aberwitzig und rasant inszenierte Geschichte lebt von anspielungsreichen Momenten, nimmt unsere Mediengesellschaft aufs Korn und hält den Wert der Familie im Spannungsfeld von Macht und Moral hoch. Leider erlaubt sich das Drehbuch unter Chefautor Patxi Amezcua ein paar grobe inhaltliche Schnitzer, die die Handlung ins Stolpern bringen.

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