Vortrag im Haus der Freimaurer Thema Migration: Jochen Oltmer referiert in Osnabrück

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Der Migrationsforscher Jochen Oltmer lehrt an der Universität Osnabrück. Foto: Michael GründelDer Migrationsforscher Jochen Oltmer lehrt an der Universität Osnabrück. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. „Migration als unwahrscheinlicher Normalfall“: Der Historiker Jochen Oltmer referiert über Migration am 26. Oktober 2017 im Osnabrücker Lortzinghaus.

Migration, Flucht, Zuwanderung: Diese Themen beherrschen die politische Agenda. Flüchtende finden in ihren Gastgesellschaften nicht nur freundliche Aufnahme, sie werden auch angefeindet. Migration wird gegensätzlich bewertet - als Risiko oder als Chance für ganze Gesellschaften. Hier weiterlesen: Lagerhalle und Freimaurer - Poetry Slam zum Thema Humanität.

Wie behält man bei diesem polarisierenden Thema die Übersicht? Jochen Oltmer, Historiker an der Universität Osnabrück und Experte für Migrationsforschung spricht am Donnerstag, 26. Oktober 2017, um 20 Uhr zum Thema „Migration als unwahrscheinlicher Normalfall. Geschichte und Gegenwart“ im Osnabrücker Lortzinghaus. Zu dem öffentlichen Vortrag lädt die Freimaurerloge „Zum Goldenen Rade“ ein. Der Abend mit Prof. Oltmer eröffnet eine Reihe mit Vorträgen zum Thema der Globalisierung. Hier weiterlesen: Osnabrücker Loge feiert 300 Jahre Freimaurerei.

Oltmer wird in seinem Vortrag einen Überblick zum Thema der Migration geben und dabei vor allem erläutern, inwieweit Migration „ein Normalfall menschlicher Existenz“ ist. Dabei räumt der Historiker mit Mythen auf, etwa der Vorstellung, Wanderungsbewegungen von Menschen seien gegenwärtig so verbreitet wie nie zuvor in der Geschichte. Der Eintritt zu dem Vortrag ist kostenlos. Hier weiterlesen: Religionskritiker Jan Assmann fordert Empathie für Flüchtlinge.


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