Mit Chris Hemsworth und Cate Blanchett Thor 3: Ragnarok – was verrät der erste Trailer?


Osnabrück. Der Gott des Donners ist zurück: Im ersten Trailer zur Comicverfilmung „Thor: Ragnarok“ wird Chris Hemsworth als Thor gefangen genommen, Cate Blanchett zeigt ihre dunkle Seite als Göttin Hela und ein alter Freund taucht auf.

Der dritte Einzelfilm zum Comic-Gott Thor von den Marvel Studios spaltet mit dem ersten Trailer die Fangemeinde: Nachdem der zweite Film, „Thor: The Dark World“ düsterer und ernster war als Teil eins, kehrt Teil drei, „Thor: Ragnarok“, scheinbar zu seinen Wurzeln zurück und wird wieder schillernder. Die neue bunte Optik, Thors (Chris Hemsworth) neuer Haarschnitt und der Auftritt eines alten Bekannten unterscheiden sich stark vom düsteren Vorgänger. (Weiterlesen: Alle Planungen für das Marvel-Film-Universum im Überblick)

Was zeigt der Trailer zu „Thor: Ragnarok“?

Eigentlich fängt alles ganz düster an: In der ersten Szene des Trailers zum dritten Teil der Thor-Filme hängt der Gott des Donners an Ketten gefesselt über einem Abgrund. „Wie das passieren konnte? Das ist eine lange Geschichte“, leitet Thor die Handlung ein.

Diese Geschichte fängt damit an, dass Asgard, Thors Heimatplanet, dem Untergang geweiht ist: Die Göttin der Unterwelt, Hela (Cate Blanchett), ist gekommen, um Asgard zu vernichten. Thor will sie aufhalten, doch Hela hat eine besondere Gabe: Sie kann Thors Hammer zerstören. (Weiterlesen: Was passiert in Avengers 3: Infinity War?)

Nachdem Hela sich in Asgard den Truppen von Thors Vater, Odin, entgegengestellt hat, ist zu sehen, wie Thor auf einem anderen Planeten landet. Dort wird er von Valkyrie (Tessa Thompson) gefangen genommen. Nachdem Thor seiner langen Haarpracht beraubt wurde, muss er in einer Arena einen Gladiatorenkampf bestreiten. (Weiterlesen: So bereitet sich Chris Hemsworth auf „Thor 3: Ragnarok“ vor)

Da sind die Haare ab: Thor (Chris Hemsworth) in der Arena. Screenshot: Youtube/Marvel Entertainment/NOZ

Nach der ersten Freude darüber, dass sein Gegner der unglaubliche Hulk (Mark Ruffalo) ist, wird Thor schnell klar, dass Hulk nicht so erfreut ist, ihn zu sehen. Im Publikum sitzen unter anderem Thors Bruder Loki (Tom Hiddleston), der ebenfalls in einer kurzen Kampfszene zu sehen ist, und der geheimnisvolle Grandmaster (Jeff Goldblum). Was führen die beiden im Schilde? Warum hilft Loki seinem Bruder nicht, aus der Gefangenschaft zu entkommen?


Was bedeutet der Titel?

2013 durfte Thor das letzte Mal auf der Kinoleinwand gegen die Intrigen seines Bruders Loki und gegen die Dunkelelfen kämpfen. Nun ist der Donnergott endlich zurück, doch die Optik des ersten Trailers erinnert nicht an die düstere Atmosphäre von „Thor: The Dark World“. Die Kostüme und die rockige Musik von „Thor: Ragnarok“ erinnern eher an „Guardians of the Galaxy: Vol. 1“ sowie den ersten Teil der „Thor“-Filme. (Weiterlesen: „Guardians of the Galaxy: Vol. 2 – worum geht es in der Fortsetzung?)

Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi setzt neben der bunten Optik auf lustige Sprüche, aber auch düstere Elemente. Immerhin ist der Film nach „Ragnarök“ benannt, der nordischen Sage vom Kampf der Götter gegen die Riesen. Nach diesem Krieg geht die Welt unter und eine neue Welt entsteht. Für den Film „Thor: Ragnarok“ könnte das heißen, dass der Heimatplanet von Thor, Asgard, dem Untergang geweiht ist. Denn die Göttin der Unterwelt, Hela, ist gekommen, um Asgard dem Tode zu weihen.

Was hat Loki vor?

Rückblende: Im zweiten Teil, „Thor: The Dark World“, starb Thors Bruder Loki. Am Ende des Films stellte sich das aber als Trick von Loki heraus. Er überlistete den Allvater Odin (Anthony Hopkins) damit und übernahm in Odins Gestalt Asgards Thron. Thor lehnte Odins vorheriges Angebot, über Asgard zu herrschen, ab und widmete sich dem Schutz der neun Welten, darunter die Erde. Damit saß Loki am Ende des Films auf Asgards Thron, Odins Schicksal war ungewiss. (Lesen Sie dazu auch unsere Kritik zu „Thor 2: The Dark World“.)

In seiner Funktion als Beschützer der Erde kämpfte Thor erneut an der Seite von Iron Man (Robert Downey Jr.) und Captain America (Chris Evans) in „Avengers 2: Age of Ultron“. Die Lage in Asgard wurde in „Avengers 2“ nicht thematisiert, Thor hatte lediglich eine düstere Vision von Asgards Zukunft. Das dürfte ihn bewegt haben, nach Asgard zurückzukehren. In „Thor: Ragnarok“ spinnt Loki also weiterhin seine Fäden im Hintergrund. Wird er sich mit Hela verbünden? Warum schaut er dem Arenakampf von Thor im Trailer zu? Wann hat Thor erfahren, dass sein (Stief-)Bruder noch lebt? Die Antworten dazu dürfte es erst beim deutschen Kinostart von „Thor: Ragnarok“ am 26. Oktober 2017 geben. (Wieso fehlt „Guardians of the Galaxy“ plötzlich bei Netflix? Wir fragen nach)

Wer spielt in „Thor: Ragnarok“ mit?

Die üblichen Verdächtigen: Chris Hemsworth als Thor, Tom Hiddleston als Loki, Anthony Hopkins als Odin, Idris Elba als Heimdall und Jaimie Alexander als Lady Sif.

Neu dabei: Cate Blanchett als Hela, Jeff Goldblum als Grandmaster, Sam Neill (Rolle noch unbekannt), Tessa Thompson als Valkyrie sowie Karl Urban als Skurge.

Alte Bekannte: Mark Ruffalo als der unglaubliche Hulk und Benedict Cumberbatch als Doktor Strange. Auftritte von den anderen Avengers wird es wahrscheinlich nicht geben.

Nicht mehr dabei: Natalie Portman als Jane Foster. Die Fernbeziehung zwischen ihr und Thor hat wohl nicht gehalten. (Weiterlesen: Marvel-Serien: Wer sind Daredevil und die Agents of S.H.I.E.L.D.?)


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