Malkovich brilliert als Diktator Weltpremiere von „Just call me God“ in Elbphilharmonie

Von Dagmar Leischow

Wirkt wie eine Mischung aus Idi Amin und Gaddafi: John Malkovich als fiktiver Despot Satur Diman Cha. Foto: dpaWirkt wie eine Mischung aus Idi Amin und Gaddafi: John Malkovich als fiktiver Despot Satur Diman Cha. Foto: dpa

Hamburg. John Malkovich gehört nicht zu den Schauspielern, sich erst behutsam an ihre Charaktere herantasten müssen. Kaum hat er als Diktator Satur Diman Cha bei der Weltpremiere des Stücks „Just call me God“ die in DDR-Parteitag-Manier ausgestattete Bühne der Hamburger Elbphilharmonie betreten, schon schlägt er die Zuschauer mit seiner Aura in seinen Bann.

Dabei läuft er zunächst wenig glamourös mit Kopftuch, blauem Arbeitskittel und schwarzer Strumpfhose auf – getarnt als Reinigungskraft. Ohne mit der Wimper zu zucken, ballert er die Soldaten der Befreiungsarmee nieder, die in seinen Palast

Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Probemonat!

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab, um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in der App „noz News“ stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.
Probemonat für 0 €
Anschließend 9,95 €/Monat | Monatlich kündbar
paypal express
Sind Sie bereits Abonnent der gedruckten Zeitung?
Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN