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17.02.2017, 16:47 Uhr KONZEPT FÜR OSNABRÜCK

Kässens und seine Museen: Arbeit am Reformstau

Ein Kommentar von Dr. Stefan Lüddemann


Arbeitet am neuen Museumskonzept: Museumsdirektor Nils-Arne Kässens. Foto: Michael GründelArbeitet am neuen Museumskonzept: Museumsdirektor Nils-Arne Kässens. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Nils-Arne Kässens verordnet seinen Osnabrücker Museen eine Kehrtwende. Das ist richtig. Aber seine Pläne kosten auch Geld.

Nils-Arne Kässens legt ein überzeugendes Konzept für die Osnabrücker Museen vor. Nichts davon ist allerdings neu – jedenfalls in Museen, in denen erfolgreich gearbeitet wird. Kässens deckt mit seiner Agenda großen Reformstau auf. Die beiden Museen sind die größte Reformbaustelle der Osnabrücker Kultur. Kässens hat für sein Konzept Applaus geerntet. Aber wer wird die Konsequenzen mittragen, die sich aus der neuen Programmatik unbedingt ergeben? Hier weiterlesen: Nils-Arne Kässens und sein Konzept für die Osnabrücker Mussen.

Ohne eine Personalausstattung, die ihren Namen verdient, wird auch Kässens in seinen Häusern das Steuer nicht herumreißen können. Außerdem braucht er Geld für ein Café, Arbeiten an den Gebäuden. Wer das alles nicht bezahlen will, nimmt in Kauf, dass die Häuser noch weiter an Ausstrahlung verlieren. Hier weiterlesen: Neuer Direktor für das Felix-Nussbaum-Haus - Nils-Arne Kässens im Interview.

Aber auch Kässens wird an seinem Plan noch feilen müssen. Ja zu Jugend und Aktualität. Aber Museen bleiben Orte des Bewahrens. Dazu steht in seinem Konzept aber kein Wort. Kässens muss beides sein – Impresario und Museumsmann. Kein leichter Job. Hier weiterlesen: Osnabrücker Museumszentrum - Agenda für den Neustart.


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