zuletzt aktualisiert vor

Die Stimme der Opfer

Von

Als Mitglieder einer Familie unter sich: Frederike Raddatz (links) und Tina Schick stellen aus. Foto: Egmont SeilerAls Mitglieder einer Familie unter sich: Frederike Raddatz (links) und Tina Schick stellen aus. Foto: Egmont Seiler

Audiatur et altera pars, man höre auch die andere Seite: Was Juristen als Berufs- und Rechtsgrundsatz hochhalten, haben sich Frederike Raddatz und Tina Schick für ihre Ausstellung im „Kunst-Quartier“ des Bundes Bildender Künstler (BBK) zu eigen gemacht. Sie hören die andere Seite – nämlich diejenige eines ganz anders strukturierten Werkzusammenhangs. Was vor Gericht für gerechten Ausgleich sorgt, führt im Ausstellungsraum hingegen zu ganz anderem Ergebnis: Die Präsentation bietet nun zwei Positionen, bei denen nicht nach Gemeinsamkeiten gesucht zu werden braucht. Es gibt sie ganz einfach nicht.

Immerhin sind Raddatz und Schick als Schwiegermutter und Schwiegertochter einander familiär verbunden. Insofern bereitete es Schick wenig Probleme, ihre „Künstlerkollegin“ aus Bayern als Partnerin für das Ausstellungsprojekt zu benennen. In

Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Probemonat!

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab, um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in der App „noz News“ stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.
Probemonat für 0 €
Anschließend 9,95 €/Monat | Monatlich kündbar
paypal express
Sind Sie bereits Abonnent der gedruckten Zeitung?
Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN