Bestand des Künstlers verdoppelt Hamburg erhält weitere Werke von Max Beckmann

Blick in einen Beckmann-Saal mit zwei Dauerleihgaben aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann (Mädchen mit gelber Katze und Prometheus). Hamburger Kunsthalle/bpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Foto: Kay RiechersBlick in einen Beckmann-Saal mit zwei Dauerleihgaben aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann (Mädchen mit gelber Katze und Prometheus). Hamburger Kunsthalle/bpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Foto: Kay Riechers

Hamburg. Die Hamburger Kunsthalle erhält zwölf Werke von Max Beckmann als Dauerleihgabe von Nachfahren des Malers.

Die Hamburger Kunsthalle erhält zwölf weitere Werke des Malers Max Beckmann (1884-1950) aus dem Nachlass von Beckmanns Sohn Peter und dessen Ehefrau Maja. Dank dieser Dauerleihgabe kann die Kunsthalle nach den Angaben ihrer Sprecherin den Bestand ihrer Beckmann-Werke verdoppeln. Das Museum verfügt nun über 21 Gemälde und drei Plastiken des Künstlers aus der Zeit von 1904 bis 1950. Den Angaben zufolge sind die Neuzugänge mit Unterstützung der Hermann Reemtsma-Stiftung vorab restauriert worden. Hier weiterlesen: Max Beckmanns Abschied - das Triptychon „Argonauten“.

„Adam und Eva“ erworben

Erst 2014 hat das Museum seinen Beckmann-Bestand erweitern können. Seinerzeit wurde die Skulptur „Adam und Eva“ erworben. Alle Werke sind in dem neu eingerichteten Beckmann-Saal der Kunsthalle dem Publikum zugänglich. Neben der Kunsthalle Hamburg verfügen auch die Kunsthalle Bremen, das Frankfurter Städel-Museum und die Pinakothek der Moderne über größere Bestände von Werken Max Beckmanns, die in eigenen Sälen gezeigt werden. In Bremen sind etwa mit dem „Apachentanz“ und dem „Selbstbildnis mit Saxophon“ weitere Hauptwerke des Künstlers zu sehen. Hier weiterlesen: Max Beckmann in Berlin.

Themen der Zeitgeschichte

Max Beckmann gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bildern bezog er sich immer wieder auf die Zeitgeschichte, zum Beispiel auf das Grauen des Ersten Weltkrieges. Mit seinen neun Triptychen schuf er monumentale Deutungen der Sinnsuche des Menschen in der Moderne. Sein erstes Triptychon „Die Abfahrt“ entstand 1932 unmittelbar vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Max Beckmann starb 1950 im amerikanischen Exil. Hier weiterlesen: „Zeitreise“ - ein Jahrhundert im Zeitraffer in der Kunsthalle Emden .


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