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EMAF-Kolumne 2016 Was ist Zukunft? Noch mehr Technologie

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Robert Schnüll, Leiter des „EMAF INIT“-Organisationsteams. Foto: David EbenerRobert Schnüll, Leiter des „EMAF INIT“-Organisationsteams. Foto: David Ebener

Osnabrück. In der EMAF-Kolumne stellen wir Künstlern, Besuchern und Experten zum EMAF-Thema „The Future of Visions“ Fragen nach ihren Ideen für das, was noch kommen wird. Heute antwortet Robert Schnüll, Leiter des „EMAF INIT“-Organisationsteams.

Noch mehr Technik? Es gibt viele Menschen, denen es mit Computer, Internet und Co schon heute reicht. Robert Schnüll sieht das anders. „Ich erwarte mir von der Zukunft, dass die Technologie einen noch größeren Stellenwert einnimmt“, sagt er. Und ergänzt: „Aber einen subtileren.“ Was der Leiter des Organisationsteams des Media Campus „EMAF INIT“ damit meint: Die Technik soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt der Mensch zum Sklaven von Rechnern und Smartphones werden.

Den Nutzen kennt er schon aus der Gegenwart, etwa wenn sein digitaler Kalender ihn erinnert, dass es Zeit ist, zum nächsten Termin aufzubrechen. Denn die App kennt nicht nur Zeit und Ort des vereinbarten Termins, sondern weiß auch, wie lang sein Nutzer für die Wegstrecke braucht. Dass Konzerne durch solche Dienste viele Daten sammeln, ist ihm bewusst. Auch die kommerzielle Absicht hinter vielen Diensten ist für ihn keine Zukunftsmusik, etwa wenn Streamingdienste über Playlists die User beeinflussen, welche Titel sie hören sollen.

Doch auch für diese Probleme hält die Zukunft nach Schnülls Meinung eine Lösung parat, indem konzernunabhängige Standards entwickelt werden. Technologie ist der Beruf von Robert Schnüll, der an der Hochschule „Media Interaction Design“ studiert und in den vergangenen zwei Jahre beim EMAF-Campus ausgestellt hat. No future? Für den 23-Jährigen gilt das nicht.


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