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2016 im Kino Star Wars: Rogue One, Ghostbusters, Captain America: Filme des Jahres

Mit „Star Wars: Rogue One“ eröffnet Disney 2016 die Anthology-Serie der Reihe. Cast-Foto mit Riz Ahmed, Diego Luna, Felicity Jones, Jiang Wen and Donnie Yen. Foto: Jonathan Olle, Lucasfilm 2016Mit „Star Wars: Rogue One“ eröffnet Disney 2016 die Anthology-Serie der Reihe. Cast-Foto mit Riz Ahmed, Diego Luna, Felicity Jones, Jiang Wen and Donnie Yen. Foto: Jonathan Olle, Lucasfilm 2016

Osnabrück. „Star Wars“ eröffnet mit „Rogue One“ die Anthology-Reihe, Superman trifft Batman, die Ghostbusters werden weiblich und der „Tatort“ wagt sich auf die große Leinwand. Diese Filme werden 2016 Thema.

Comic-Verfilmungen: Das Jahr 2016 führt die mächtigsten Superhelden zusammen. Im Marvel-Universum trifft endlich, endlich Spider-Man auf die Avengers: „Captain America: Civil War“ (5. Mai) ist damit als Blockbuster des Jahres gesetzt. Mit Benedict Cumberbatch wird außerdem „Doctor Strange“ (27. Oktober) auf die Leinwand geholt. Die konkurrierenden DC-Comics lassen ihre größten Stars in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (24. März) aufeinandertreffen. Außerdem versucht DC sein Glück mit der „Suicide Squad“ (18. August) mit Will Smith als Deadshot, Jared Leto als Joker und (noch einmal) Ben Affleck als Batman. (Alles über „Captain America: Civil War)

Wiederhören mit Morricone: Tarantino hat sich einen Wunsch erfüllt – und für „The Hateful 8“ (28. Januar) einen Soundtrack von Ennio Morricone komponieren lassen , dem Mann der mit der Musik zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ zur Legende wurde . Der Western spielt in Wyoming. Ein Schneesturm zwingt acht Charaktere vom Kopfgeldjäger bis zum greisen General in eine Hütte, die nicht alle lebend verlassen. Für die ultrabreiten Bilder wurden Objektive aus den Archiven geholt, die seit 1966 nicht im Einsatz waren. Am 26. Januar kommt Tarantino mit Kurt Russell, Michael Madsen und Jennifer Jason Leigh zur Deutschland-Premiere nach Berlin.

Biopics: Oliver Stone erzählt in „Snowden“ (19. Mai) die Geschichte des Whistleblowers mit Joseph Gordon-Levitt in der Titelrolle. Michael Keaton ist in „The Founder“ (US-Start im Herbst) als McDonald’s-Gründer Ray Kroc zu sehen. Clint Eastwood (Regie) und Tom Hanks (Hauptrolle) erzählen in „Sully“ (1. Dezember) die Geschichte es Piloten Chesley Sullenberger, dem 2009 die Notwasserung des U.S. Airways Flug 1549 auf dem Hudson gelang. Hier weiterlesen: Literatur – die Jahresvorschau 2016 .

„Tatort“-Experiment: In Deutschland wurden zwei Schimanski-Fälle – „Zahn und Zahn“ (1985) und „Zabou“ (1987) vor der TV-Ausstrahlung – im Kino ausgewertet. Schon 1973 schaffte es der Kressin-Krimi „Tatort: Tote Taube in der Beethovenstraße“ ins US-Kino – dank des Gastregisseurs Samuel Fuller. Jetzt will Til Schweiger es wissen. Am 4. Februar startet sein „Tatort: Off Duty“ auf der Leinwand , wie alle Fälle um Schweigers Nick Tschiller unter Regie von Christian Alvart . Der Film setzt die letzten beiden Tschiller-Krimis fort – mit denen Schweiger zum Jahreswechsel einen drastischen Quoteneinbruch hinnehmen musste. Von den mehr als 12 Millionen Zuschauern des ersten Schweiger-„Tatort“ waren im vierten Fall nur noch 7,69 Millionen übrig. ( Alles zum Schweiger-„Tatort“)

Gewagte Remakes: Eine der spektakulärsten Neuauflagen des Jahres ist „Ghostbusters“, ein Reboot des Klassikers mit diesmal weiblichen Helden (Kristen Wiig, Melissa McCarthy, US-Start 15. Juli). Disney adaptiert das „Dschungelbuch“ noch einmal – als Computer-Animation mit den Stimmen von Scarlett Johansson, Bill Murray und vielen anderen Superstars (14. April). „True Blood“-Star Alexander Skarsgård ist „Tarzan“ (21. Juli); auch „Die glorreichen Sieben“ reiten wieder, diesmal heißen sie unter anderem Denzel Washington, Ethan Hawke, Vincent D’Onofrio und Peter Sarsgaard. (Dschungelcamp 2016: Die Kandidaten – darum sind sie besser als letztes Jahr)

Star-Wars-Hysterie: „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ bricht einen Kassenrekord nach dem anderen. Wie die dritte Trilogie weitergeht, erfährt unsere Galaxie erst 2017. Zum Überbrücken ruft Disney die „Star Wars Anthology“ ins Leben, eine neue Reihe von Weltraum-Abenteuern, die im Lucas-Universum angesiedelt sind, aber für sich allein stehen. Der erste Beitrag heißt „Rogue One: A Star Wars Story“ (16. Dezember) – zu Deutsch: „Schurke eins: Eine Star-Wars-Geschichte“. Das Spin-off ist in der Chronologie zwischen den Episoden III (2005) und IV (1977) angesiedelt. Zu den Stars zählen Felicity Jones und Mads Mikkelsen. Der 1994 verstorbene Peter Cushing soll dank Tricktechnik noch einmal als Großmoff Tarkin zu sehen sein. (Star Wars VII: Was Sie über Leia und Vader noch nicht wussten)

Fortsetzungen: Tom Cruise spielt zum zweiten Mal Jack Reacher (3. November), Matt Damon zum vierten Mal den Amnesie-Helden Jason Bourne (US-Start 29. Juli)– im fünften Teil der Reihe. Der letzte Bourne-Film musste ohne den Titelhelden auskommen. Weitere Sequels: „Independence Day: Wiederkehr“ (28. Juli). „Kung Fu Panda 3“ (24. März), „Zoolander 2“ (11. Februar), „My Big Fat Greek Wedding 2“ (US-Start 25. März), „Findet Dory“ (Fortsetzung von „Findet Nemo“, 29. September) und „Bridget Jones‘s Baby“ (US-Start 16. September).Hier weiterlesen: Kunst – die Jahresvorschau 2016 .

Harry-Potter-Revival: Es gibt noch unverfilmte Zeilen von J. K. Rowling! Mit „Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind“ (17. November) kommt ein Prequel ins Kino. Der Titel ist einem Lehrbuch des Wissenschaftlers Newt Scamander entnommen, das erst in der Potter-Reihe erwähnt, dann von Rowling tatsächlich als schmaler Band publiziert wurde. Den Scamander spielt Eddie Redmayne, Regie führt – wie bei den letzten Potter-Filmen – David Yates. Als Drehbuch-Autorin debütiert Rowling höchstselbst. Hier weiterlesen: Rock und Pop – die Jahresvorschau 2016 .

Computerspiele im Kino: Die Angry Birds flattern vom Handydisplay auf die Leinwand. Brillanter Titel des Resultats: „The Angry Birds Movie“ (12. Mai). „Warcraft“ ist die Kinoversion von „World of Warcraft“ (26. Mai). Michael Fassbender und Marion Cotillard spielen die Hauptrollen in „Assassin’s Creed“ (29. Dezember); Regisseur der Videospiel-Adaption ist Justin Kurzel, der mit denselben Stars gerade erst Shakespeares „Macbeth“ verfilmt hat. Hier weiterlesen: Die Theatervorschau für 2016 .


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