Maria Mena mit „Growing Pains“ Den Liebeskummer zu Balladen verarbeitet

Von Verene Reygers

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Osnabrück. Die schmerzhafte Erfahrung ihrer gescheiterten Ehe verarbeitet Maria Mena auf „Growing Pains“ in zu Herzen gehenden Pop-Balladen.

Dramatisch leitet Maria Mena ihr siebtes Album ein: „Good God, what have I done“ klagt sich die Sängerin dafür an, den einzig Wahren verlassen zu haben.

Starker Tobak für die 29-Jährige, die vor zehn Jahren mit dem Hit „Just Hold Me“ den internationalen Durchbruch feierte. Aber ein Albumtitel wie „Growing Pains“ lässt schon vermuten, dass die Norwegerin sich hier wohl wenig mit Leichtverdaulichem beschäftigen wird. „Growing Pains“ ist das Zeugnis ihrer gescheiterten Ehe, die Mena in sanften, zu Herzen gehenden Songs verarbeitet.

Einen Großteil der elf Stücke entstand quasi im Schlaf – denn dann arbeitete Menas Unterbewusstsein und ließ sie nach dem Aufwachen Songs wie die mitreißende Pop-Ballade „I Don’t Wanna See You With Her“ schreiben. Offen und ungeschönt gibt Maria Mena auf „Growing Pains“ intime Einblicke in ihren Liebeskummer, verpasst es aber auch nicht, nach vorne zu blicken. „Good And Bad“ zum Beispiel hebt sich mit elektronischen Beats wohltuend von den übrigen von Streichern und Klavier getragenen Songs ab.

Natürlich ist es auch wie immer Menas Stimme, die für große Emotionen wie geschaffen ist. Fast scheint es ein Glück zu sein, dass die Künstlerin so großen Kummer verarbeiten muss, wenn daraus ein Album wie „Growing Pains“ entsteht, zahlt sich dieses Leid mehr als aus.


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