Vin Diesel als Hexenjäger Atmosphärisch stimmig: „The Last Witch Hunter“

Von Vera Geisler

Vin Diesel in „The Last Witch Hunter“. Foto: ConcordeVin Diesel in „The Last Witch Hunter“. Foto: Concorde

Osnabrück. „The Last Witch Hunter“ ist ein aufwendig inszeniertes Fantasy-Spektakel mit „Fast & Furious“-Star Vin Diesel.

700 Jahre alt und noch immer faltenfrei – das kann doch nur mit Magie zugehen. Richtig gedacht. „The Last Witch Hunter“ Kaulder (Vin Diesel), seines Zeichens professioneller Hexenjäger, wurde einst im Mittelalter von einer mächtigen, bösen und sehr wütenden Hexenkönigin mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegt.

Nur: Könnte sie in ihrem Hass das kleine Detail übersehen haben, dass der schwertschwingende Feind bei ihrer Wiederkehr immer noch da sein wird? Und: Wie will sie dann ihren Plan, die „unreine“ Menschheit auszurotten, realisieren? Im Hier und Jetzt ist der „die Waffe“ genannte Verfolger dunkler Mächte zwar der Letzte seiner Art, doch die Dämonin wird er gebührend empfangen.

Bereits für 2012 angekündigt, hatte die Produktion wegen verschiedener Änderungen sowie des Todes von Paul Walker Schwierigkeiten. Indes, was lange währt, wird endlich gut, heißt es und so kann dieser dramatische Fantasy-Action-Grusel perfekt punkten.

Vor allem Genre-Fans werden begeistert sein von den erstklassigen CGIs mit erhöhtem Ekel-, sogar Trashfaktor.

Vin Diesel, sonst rasant auf vier Rädern unterwegs, wirkt auch im mittelalterlichen Zausellook und zeigt sich sichtlich entspannt wie auch zufrieden mit dieser so ganz anders angelegten Rolle.

Visuell überzeugend, atmosphärisch stimmig gönnt sich die Inszenierung von Regisseur Breck Eisner ganz nebenbei kleine Seitenhiebe Richtung Zeitgeist und Modehysterie – ein effektvoller Leckerbissen für Anhänger der schwarzen Romantik.


„The Last Witch Hunter.“ USA 2015. R: Breck Eisner. D: Vin Diesel, Michael Caine, Rose Leslie, Elijah Wood, Ólafur Darri Ólafsson, Israel Baldecañas, u.a. 106 Min. Ab 12 Jahren.

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