Ich – einfach unverbesserlich 3 Der neue „Minions“-Film: Endlich Hauptfigur!

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Auf zum Superschurken-Kongress: Die Minions suchen einen neuen Boss. „Minions“ erzählt, als Prequel, wie die Dieber böser Herren über Umwege bei Gru landen. Foto: UniversalAuf zum Superschurken-Kongress: Die Minions suchen einen neuen Boss. „Minions“ erzählt, als Prequel, wie die Dieber böser Herren über Umwege bei Gru landen. Foto: Universal

Osnabrück. Die „Minions“ kommen“ In den ersten beiden Teilen des Animationsfilms „Ich – Einfach unverbesserlich“ waren sie noch die Nebenfiguren. Nun bekommen die Minions endlich einen Film, der sie zu Titelhelden macht.

Die Zookekse von Leibniz liegen in Einzeller-Form vor. Das Traditionsspiel „Doktor Bibber“ gibt‘s im Minion-Look. Und die Berliner U-Bahn-Station Mehringdamm ist zum Museum geworden, in dem Werke von Warhol, Mondrian und Dalí minionisiert wurden – sprich: um Minions ergänzt. Die Signale sind eindeutig: Die Minions übernehmen die Macht. Und das zuallererst im Kino!

Die Minions – ein Milliardengeschäft

Zum ersten Mal tauchen die chaotischen Diener des Bösen in dem Animationsfilm „Ich – Einfach unverbesserlich“ (2010) als Schergen (und Heimsuchung) des Oberschurken Gru auf, damals noch als Nebenfiguren. Der Film kostet 69 Millionen Dollar und spielt 540 Millionen ein. Drei Jahre später folgt „Ich – Einfach unverbesserlich 2“. Die Minions bekommen mehr Aufmerksamkeit, und der Film mehr Zuschauer: Diesmal verdient Universal an den Kinokassen weltweit eine knappe Milliarde Dollar. Die logische Konsequenz ist ein eigener „Minions“-Film, der am 2. Juli ins Kino kommt. Diesmal sind die Minions zum ersten Mal auch die Titelhelden der rasanten Geschichte. („Ich – einfach unverbesserlich“: Was taugt die App?)

Wovon handelt der neue Film „Minions“?

Was ändert sich außer dem Titel? Die zweite Fortsetzung bricht aus der Chronologie aus und erzählt die Vorgeschichte der unheilvollen Kooperation zwischen dem Fiesling Gru und den Minions. Dass die gelben Heerscharen nur dafür leben, finsteren Herren zu dienen, ist bekannt. Leider sorgt ihr mangelndes Geschick für einen hohen Verschleiß an Superschurken, dem im Verlauf der letzten Jahrtausende schon ein Tyrannosaurus Rex Dschingis Khan, Dracula, und Napoleon zum Opfer gefallen sind. Aus Kummer über ihre Unglücksserie verkriechen die Einzeller in Latzhose sich in der Antarktis – bis sie im Jahre 1968 Wind von einer Superschurken-Convention bekommen. Bei der versammelt sich in New York die Elite des Bösen. Die Minions sind mit einer eigenen Delegation dabei und suchen nach einem neuen Boss.

Auch in Teil 3 führt wieder Pierre Coffin die Regie – und übernimmt nebenbei die Synchronisation der meisten seiner Helden. Ausgenommen natürlich prominente Rollen wie die Superschurkin Scarlett Overkill, die im Original von Sandra Bullock gesprochen wird und im Deutschen von Carolin Kebekus.


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