Mehr als „Doom Metal“ Osnabrücker Quintett Iron Walrus veröffentlicht zweites Album

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Osnabrück. Nicht die eiserne Jungfrau, sondern das eiserne Walross bläst einen Schwall metallischer Klänge auf dem Album „The Plague“ aus. Es ist bereits die zweite Veröffentlichung des Osnabrücker Quintetts Iron Walrus.

Und damit zeigen Iron Walrus, dass sie in der Lage sind, hochwertige Arbeit in der Heavy-Metal-Industrie abzuliefern. Das düstere Werk beginnt unheilvoll mit dem Rauschen der schwarzen See.

Was dann folgt, sind zehn Songs, die zwar zum Genre „Doom Metal“ gezählt werden können, aber auch darüber hinaus Freunde finden könnten. Iron Walrus setzt sich aus Musikern zusammen, die bei den Bands Dampfmaschine, Brother Love Kain, Panzerhölle und Atomic Peat gespielt haben. So ist der Stil von Iron Walrus nicht auf diese düstere Spielart des Heavy Metal beschränkt, sondern integriert auch Hardcore oder Grunge.

Dennoch ist der Gesang beziehungsweise das Grunzen von Sänger Sven an den des Doom angelehnt. Er ist wahrlich kein begnadeter Sänger. Muss er aber auch nicht sein. In starken Momenten erinnert sein kraftvoller Ton an Rob Zombie.

Die Musik von Iron Walrus produziert trotz all der Düsternis etliche Kopfnicker. Der Groove der Band geht auf und ab wie ein Schiff auf den Wellen des Meeres. „The Plague“ ist ein echtes Brett geworden. Einziges Manko ist das Songwriting. Viele Riffs sind vorhersehbar. Das mindert die Freude an der „Plage“ aber nur wenig.

„The Plague“ erscheint am 8. Mai. Bei Redfield Records.


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