Osnabrücker Performance zum Mitmachen Vlatka Horvats „Marathon der Anfänge“ in der Kunsthalle

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„ Fenced Off Area“. Foto: Tim Etchells„ Fenced Off Area“. Foto: Tim Etchells

Osnabrück. Wie geht „Was für ein Fest?“ in der Kunsthalle Osnabrück weiter? Mit Vlatka Horvats Performance „Marathon der Anfänge“. Dabei kann jeder mitmachen.

Literatur kennt eine besondere Faszination - die der ersten Sätze und ersten Seiten. Dieses Phänomen macht sich die kroatische Performance-Künstlerin Vlatka Horvat zunutze. In der Performance „;Marathon der Anfänge“ lädt sie Menschen dazu ein, die erste Seite ihres Lieblingsbuches vor Publikum laut vorzulesen. Die Performance findet am Samstag, 14. März 2015, von 11 bis 18 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück statt.

In der Kunsthalle Osnabrück hatte auch die Künstlerin Cheryl Pope ihren Auftritt. Lesen Sie hier ein Porträt der Künstlerin.

Das Konzept der Veranstaltung: Menschen kommen mit ihrem Buch der Wahl und lesen die erste Seite. Dabei spielt weder das literarische Genre noch die Sprache eine Rolle. Alles geht. Dabei haben Leute, die mitmachen wollen, die freie Wahl: Sie können auf gut Glück kommen oder sich unter der Telefonnummer 0541/323-2190 eine Uhrzeit zuweisen lassen. Alle anderen sind dazu eingeladen, sich auf die „Bank“ von Michael Beutler zu setzen und den Kurzlesungen zu lauschen - als Aufbruch in eine neue fiktive Welt und als Klangereignis im Kirchenraum.

Michael Beutler hat die Kunsthalle Osnabrück neu gestaltet. Lesen Sie hier die Ausstellungskritik.

Die Performance ist als Collage aus lauter Texten geplant, die wie Versprechungen wirken. Die kroatische Künstlerin Horvat lebt in London. Sie bewegt sich in ihrem Werk in einem Geflecht aus Bildern, Performances, Zeichnungen, Fotografien und Texten. Die Arbeit „Marathon der Anfänge“ ist als Projekt der Teilhabe geplant. Horvats Projekt folgt auf bislang vier Performances, die im Rahmen von „Was für ein Fest?“ bereits stattgefunden haben. Pablo Helguera hatte das Projekt am 7. Februar 2015 mit seiner „Parabelkonferenz“ eröffnet, Cheryl Pope hatte zuletzt ihre Performance „Balancing Stacks“ aufgeführt, als sie Geschirr auf eine kippelige Tafel stapelte.

Einen besonderen Akzent setzte in der Kunsthalle Luigi Presicce mit seiner Performance „Die Schmiede des Riesen“. Lesen Sie hier die Kritik.


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