„Die Pinguine aus Madagascar 3-D“ Coole Supergeheimagenten


Osnabrück. Die Titelfiguren aus dem „Madagascar“-Ableger „Die Pinguine von Madagascar“ sind so niedlich, dass alles andere in diesem Film beinahe egal ist.

Pinguine können nicht fliegen. Pech. Dafür sind sie niedlich. Wahnsinnig, ungeheuer niedlich. Und wenn man die Mittel der DreamWorks-Animations-Studios zur Verfügung hat, dann geraten sie geradezu unwiderstehlich. Das haben die Produzenten der „Madagascar“-Filme natürlich schon früh begriffen und ihre possierlichen Nebendarsteller zu Hauptdarstellern der TV-Serie „Die Pinguine aus Madagascar“ erhoben. Jetzt folgt der Film, der wiederum lose an „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ anknüpft.

Zunächst wird aber die Vorgeschichte erzählt. Wie die drei schrägen Vögel Skipper, Kowalski und Rico zu Private gekommen sind, als der noch in einem Ei steckte. Zehn Jahre später bilden sie das coolste Supergeheimagententeam der Welt. Und bekommen mächtig Ärger mit dem Oktopus Dave, der noch eine uralte Rechnung mit den knuddeligen Tölpeln zu begleichen hat. Daves Ziel ist es, alle Pinguine dieser Erde zu verhässlichen. In unansehnliche Monster zu verwandeln, die kein Mensch mehr in seiner Nähe haben möchte. Zum Glück bekommt das Quartett Unterstützung vom tierischen Sonderkommando „Nordwind“ und dessen Anführer namens Geheimsache.

Der erste Kino-Ableger der „Madagascar“-Filme lebt nicht nur von der immer wieder thematisierten Niedlichkeit seiner Hauptfiguren. Regisseur und Ko-Autor Eric Darnell entfacht gemeinsam mit seinem Kollegen Simon J. Smith auch das erwartbar turbulente Leinwandabenteuer für Klein und Groß. Kunterbunt und rasant inszeniert, lassen „Die Pinguine aus Madagascar“ schnell vergessen, dass die Rahmenhandlung eigentlich nur aus einer lose miteinander verknüpften Nummernrevue besteht, deren vorderstes Anliegen aus aberwitzigen Animationssequenzen und irrem Klamauk auf tricktechnisch höchstem Niveau besteht.

Die Pinguine aus Madagascar 3-D. USA 2014. R: Simon J. Smith, Eric Darnell. Sprecher: Thomas D., Michi Beck, Conchita Wurst , Heino Ferch. 93 Minuten. Ab 0. Cinema Arthouse,
Cinestar, Filmpassage.


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