Besser als HdR? Hobbit 3: Schlacht der fünf Heere – alle Fakten

Von Daniel Benedict


Berlin. Mit dem „Hobbit 3: Schlacht der fünf Heere“ endet Peter Jacksons zweite Trilogie nach J.R.R. Tolkien. Welche davon ist besser? „Hobbit“ oder „Herr der Ringe“?

Ein letztes Mal wird das Kino zum Eingangstor nach Mittelerde. Mit „Hobbit 3: Die Schlacht der fünf Heere“ vollendet Peter Jackson seine zweite Tolkien-Trilogie. Danach soll Schluss sein. #onelasttime heißt denn auch der melancholische Hashtag, unter dem die Fans Neuigkeiten zum allerletzten Hobbit-Abenteuer verbreiten. (Hier geht‘s zum Trailer.)

Was ist die „Schlacht der fünf Heere“?

Im Schlussteil schildert die „Hobbit“-Trilogie eine Grundkonstellation kriegerischer Konflikte: Elben, Menschen und Zwerge stehen sich im Streit um den vom Drachen Smaug zusammengeraubten Goldschatz unversöhnlich gegenüber. Erst das Auftauchen eines gemeinsamen Feindes eint die Gegner der Vielvölkerschlacht im Fantasy-Reich: Der Schreckensherrscher Sauron sendet vernichtende Heere von Orks in den Krieg und zwingt die übrigen Parteien damit zur Waffenbruderschaft.

Wichtige Daten zum „Hobbit 3“

Der Ticket-Vorverkauf hat schon begonnen. In Europa läuft „Hobbit 3: Die Schlacht der fünf Heere“ am 10. Dezember an, einen Tag vor dem Start in Peter Jacksons Heimat Neuseeland. In den Vereinigten Staaten ist der letzte seiner Filme nach J.R.R. Tolkien eine Woche später zu sehen. Der offizielle Startschuss ist allerdings schon der 1. Dezember. Dann feiert „Hobbit 3“ in London Premiere; Livestreams vom Einzug der Helden werden weltweit im Internet übertragen. Hier kann man auch schon jetzt einen Rundgang durch Mittelerde machen – auf der interaktiven „Hobbit 3“-Karte von Google.

„Hobbit“ oder „Herr der Ringe“?

Der „Hobbit“ wurde bei den Academy Awards bislang nur mit dem unregelmäßig vergebenen Preis für Wissenschaft und Technik geehrt; die „Herr der Ringe“-Trilogie dagegen holte insgesamt 17 Oscars – elf davon gingen allerdings erst an den Schlussteil, darunter alle in den Hauptkategorien. Holt der „Hobbit“ das noch auf? Selbst wenn: Auch ein Komplettsatz Oscars kann ein Grundproblem der „Hobbit“-Erzählung nicht wettmachen. Die Textvorlage von J.R.R. Tolkien ist nicht nur hinsichtlich der Stoffmenge weit entfernt von dem komplexen Universum, das der „Herr der Ringe“ entfaltet. Das früher entstandene Buch ist auch für ein viel jüngeres Publikum geschrieben. Auch mit Ergänzungen und Hinzudichtungen kann das kein Drehbuchautor ausgleichen. Drei Filme sind zu viel für einen „Hobbit“.