Weltbesteller-Reihe geht weiter So gut ist „Gregs Tagebuch 9“ von Jeff Kinney

Von Verena Hoenig


Osnabrück. „Gregs Tagebuch“ ist ein Welthit. 120 Millionen Bücher der Reihe wurden schon verkauft. Im aktuellen, neunten Band „Böse Falle“ durchlebt Greg eine Reise des Schreckens.

„Greg‘s Tagebücher“ ist eine Reihe der Superlative: 120 Millionen der Comicromane wurden weltweit bereits verkauft, 12 Millionen davon in Deutschland. Jeff Kinney ist gegenwärtig der erfolgreichste Jugendbuchautor der Welt. Die Bild-Einlagen in seinen Büchern zeichnet er selbst.

Greg, der Antiheld, erzählt aus seinem Schul- und Familienalltag und kommentiert die Zumutungen des präpubertären Lebens. Er ist ein ganz normaler Zehnjähriger, der auch mal Unsinn macht. Kinder sehen sich in ihm gespiegelt und fühlen sich verstanden. Gerade leseschwache Jungen haben dank der vielen Comicstrips ein Erfolgserlebnis. Dies sind vielleicht ein paar Gründe für das Greg-Phänomen.

Und darum geht es im neuen Band: Es sind Ferien. Greg freut sich aufs Nichtstun, Fernsehen und Zocken. Doch seine Mutter hat andere Pläne, nämlich eine Autoreise mit der ganzen Familie. Greg befürchtet das Schlimmste und so kommt es. Alles, was schief gehen kann, geht schief. Der Urlaub wird zum totalen Reinfall – für Greg und seine Familie, nicht aber für die Leser, die sich ausschütten vor Lachen.

Jeff Kinney lebt in Massachusetts, entwickelt Onlinespiele und wurde vom „Time Magazine“ zu den „100 einflussreichsten Menschen der Welt“ gekürt. Viele Ideen für seine Bücher basieren auf eigenen Kindheitserlebnissen.

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Jeff Kinney (Text und Illu.): „Böse Falle! Gregs Tagebuch Bd. 9.“. Übersetzt von Dietmar Schmidt, Baumhaus Verlag, Köln, 2014, 218 Seiten, 13,99 Euro. Ab 10 Jahren