„Der 7bte Zwerg“ Ganz nett



Osnabrück. Ein bisschen Singsang, einige Kalauer, dazu etwas Action und eine süßliche Liebesgeschichte: 3-D-Animationsfilm „Der 7bte Zwerg“.

Ihr Schlachtruf lautet „Alle für einen, alle auf einmal!“ Doch ihr Kennzeichen sind Zipfelmützen! Und ihre Heimat? Die liegt im Wald hinter den sieben Bergen! Nun sind sie also wieder unterwegs: Die sieben Zwerge aus dem Grimm’ schen Märchenbuch. Doch diesmal versammelt der orthografisch falsch betitelte „7bte Zwerg“ einen Teil jener um Otto Waalkes versammelten Komikerschar, aus den Vorgängerfilmen „7 Zwerge – Allein im Wald“ (2004) und „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ (2006) lediglich als Sprecher in einem 3-D-Animationsfilm. Und in dem müssen sie einen jungen Mann aus den Klauen einer von Nina Hagen gesprochenen Hexe befreien, damit dieser, wie in „Schneewittchen“, eine in den Tiefschlaf versetzte Prinzessin wachküssen kann.

Ein bisschen Singsang, einige Kalauer, dazu etwas Action und eine süßliche Liebesgeschichte: So entstand ein auf die Zielgruppe jugendlicher Zuschauer zugeschnittener Unterhaltungsfilm, der insgesamt zwar kein Meisterwerk sein mag, trotzdem aber mehr ist als zwergenhirniges Schrottwichteln. „Immerhin ganz nett“ ist wohl der ebenso positiv wie negativ gemeinte Ausdruck dafür.

„Der 7bte Zwerg“. D 2014. R: Boris Aljinovic, Harald Siepermann. Stimmen: Otto Waalkes, Gustav-Peter Wöhler, Christian Brückner. 87 Min, ohne Altersbeschränkung.


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