Weltmeisterliches „Auf Schalke“ „Pur & friends“ euphorisieren mehr als 50 000 Fans

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Gelsenkirchen. Gut, genial, Schalke: Wenn für Pur-Konzerte überhaupt eine Steigerungsformel zutreffend ist, dann kann es nur diese eine geben. Pur „Auf Schalke“ ist Gänsehaut, Pur „Auf Schalke“ ist ein Mythos, Pur „Auf Schalke“ ist eine musikalische Fanmeile. Und so feierten am Samstagabend mehr als 50 000 euphorisierte Fans im Kohlenpott ihre Idole aus dem Schwabenland.

Nun ja, in der Arena ging es auch weltmeisterlich zu. Vor einigen Wochen hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem Gewinn des Weltmeistertitels das ganze Land verzaubert – und für den vierten Stern auf dem deutschen Trikot gesorgt. Hartmut Engler und seine sechs Bandkollegen sorgten nun dafür, dass sich die Pur-Fans nach Schalke-Gastspielen in den Jahren 2001, 2004, 2007 und 2010 im Jahre 2014 sozusagen den fünften Schalke-Stern auf ihre Shirts heften konnten. Doch nicht nur das: Das Prädikat „weltmeisterlich“ verdienten auch die gigantische Produktion und die Show in der Arena – mit der größten Mittelbühne, die jemals „Auf Schalke“ installiert wurde.

Musikalisch wurde den Fans sowieso weltmeisterliche Kost geboten. „Pur & friends“ lautete das Motto. Hartmut Engler, die Band und die Gäste lieferten einen Gänsehautmoment nach dem anderen. Die Legenden Chris de Burgh und Chris Thompson zelebrierten mit den Gastgebern nicht nur ihre großen Hits wie „Lady in red“ oder „Mighty Quinn“. Chris de Burgh präsentierte gemeinsam mit Hartmut Engler den Pur-Evergreen „Abenteuerland“, zusammen mit Chris Thompson verzückte der Pur-Frontmann die Fans mit dem Song „Ich denk an dich“. Nicht zu vergessen: Das deutsche Pop-Duo Glasperlenspiel, das auch bereits im Vorprogramm den ersten Applaus geerntet hatte.

Eine weitere Legende, diesmal eine Legende des deutschen Humors, hatte gegen Ende des Schalke-Spektakels ihren großen Auftritt: Otto, bis kurz vor dem Konzert noch der Überraschungsgast, ließ die Fangemeinde noch einmal richtig abfeiern. Eine Märchenstunde der nicht alltäglichen Art: Denn wo gibt es in dieser Republik sonst noch einen Schauplatz, an dem mehr als 50 000 Menschen gemeinsam mit einem Ostfriesen das Lied „Hänsel und Gretel“ singen? Den Pur-Hit „Abenteuerland“ textete Otto kurzerhand in „Pfefferkuchenland“ um – und die Fans tobten vor Begeisterung.

Fazit: Drei Stunden Unterhaltung der Extraklasse – mit einem brillant aufgelegten Hartmut Engler. „Eine gewaltige Kulisse, es war unglaublich schön“, resümierte der Sänger Stunden nach dem Konzertende. Nach den ersten Songs sei ihm schnell deutlich geworden, dass dieser 6. September 2014 für alle nur ein Abend zum Genießen werden könne.

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