Rechtestreit blockierte Werk jahrelang Zweites Leben für Oskar Schlemmer


Osnabrück. Rechtsstreit um das Künstlererbe blockierten jahrelang das Werk Oskar Schlemmers. 70 Jahre nach seinem Tod ist es nun gemeinfrei. Jetzt sind Ausstellungen wieder möglich.

Osnabrück. Gibt es einen Künstler, der mehr Tode gestorben ist als Oskar Schlemmer? Das irdische Leben des Bauhaus-Meisters und Erfinders des „Triadischen Balletts“ ging 1943 in Baden-Baden zu Ende. Erbstreitigkeiten verhindert

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Wer war Oskar Schlemmer? Oskar Schlemmer (1888–1943) war einer der wichtigsten Künstler des Bauhauses. Der in Stuttgart geborene und ausgebildete Künstler wurde 1921 an die legendäre Kunsthochschule berufen. Schlemmer leitete dort die Werkstätten für Wandmalerei, Metall und Bildhauerei. Von 1923 bis 1929 prägte er die Bauhausbühne. Sein „Triadisches Ballett“ wurde 1922 uraufgeführt. Schlemmers Gemälde mit abstrahierten Menschendarstellungen wurden zu Ikonen der Bauhaus-Moderne. 1933 vertrieben ihn die Nazis aus seinem Lehramt. Schlemmer arbeitete im inneren Exil weiter. lü

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