„Tolle Leute kennengelernt“ André Lindhorst über Motorräder und Zukunftspläne

Die letzte Ausstellung: Markus Große Ophoff von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und André Lindhorst (rechts) mit einem Werk Franz Heckers. Foto: Michael GründelDie letzte Ausstellung: Markus Große Ophoff von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und André Lindhorst (rechts) mit einem Werk Franz Heckers. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Was kommt danach? Im dritten und letzten Teil unseres Interviews spricht André Lindhorst über Freizeit und Perspektiven.

Sie sind nicht nur Kurator, Sie fahren auch Grasbahnrennen. Haben Sie auf dem Motorrad entspannt?

Die Rennmaschinen sind aber Höllenmaschinen ohne Bremsen. Das Glücksgefühl besteht dann auch darin, die Rennen mit heiler Haut zu überstehen. Ich habe dabei tolle Leute kennengelernt, zum Beispiel den Rennfahrer Egon Müller. Solche Leute funktionieren anders als der normale Bürger. Das sind raue Leute, die immer volles Risiko gehen. Da geht es nicht um die Poesie der Kunst, sondern um die Poesie des Methanols. Mein größter Erfolg: die Clubmeister.

Mit dem Abschied von der Kunsthalle sind Sie nach Kleinmachnow bei Berlin gezogen. Was haben Sie sich für Ihre neue Lebensphase vorgenommen?

Ich werde Texte über Kunst schreiben und Ausstellungsprojekte beraten. Mir geht es da nicht um Häufigkeit, sondern darum, Projekte kontinuierlich zu begleiten. Dabei geht es um Vorhaben, die 2014 in Osnabrück und Berlin stattfinden werden. Mich beschäftigt für Osnabrück noch die alte Idee, Erich Maria Remarque ein Denkmal zu setzen. Das wäre noch eine tolle Sache. Ich will mich dabei allerdings nicht aufdrängen.

Welche Ausstellungen waren die Highlights in der Amtszeit von André Lindhorst? Die Antwort folgt auf noz.de


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