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„Mein Kampf“: Neu-Edition“ Historiker wollen Hitlers Buch entzaubern

Von Joachim Göres

<em>Gefährliches Buch:</em> „Mein Kampf - 1. Band“ von Adolf Hitler wird hier im Kunstmuseum in Solingen (Nordrhein-Westfalen) in der Ausstellung „Die verbrannten Dichter“ gezeigt. Foto: dpaGefährliches Buch: „Mein Kampf - 1. Band“ von Adolf Hitler wird hier im Kunstmuseum in Solingen (Nordrhein-Westfalen) in der Ausstellung „Die verbrannten Dichter“ gezeigt. Foto: dpa

Hannover. „Mein Kampf“ von Adolf Hitler ist ein Bestseller . Brautleute bekamen es in der Nazizeit auf Staatskosten geschenkt. Als das Dritte Reich 1945 in Trümmern lag, gab es insgesamt 1000 Auflagen mit zwölf Millionen Exemplaren. Bis heute ist das Buch in Deutschland nicht verboten, aber es darf nicht nachgedruckt werden, da die Rechte beim Freistaat Bayern liegen. Bis Ende 2015.

Dann sind 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers vergangen und der antisemitische Text aus den 20er-Jahren, der die Ermordung der Juden und die Kriegsexpansion propagiert und vorwegnimmt, darf publiziert und anders als heute auch beworben werd

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