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In Reih und Glied

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Menschenknäuel im Kasten: Janine Arndt (rechts), Alois Wottchel und dessen Arbeit „Condottieri“. Foto: Klaus LindemannMenschenknäuel im Kasten: Janine Arndt (rechts), Alois Wottchel und dessen Arbeit „Condottieri“. Foto: Klaus Lindemann

Nur der Erste macht, was löblich ist – er fasst sich an die eigene Nase. Schon sein Hintermann ist da weniger vornehm und greift dem Dritten munter im Gesicht herum. So geht es weiter. Ob Nase, Ohr oder der Haarschopf – die sieben tapferen, aber ansonsten ziemlich genormten Männer stehen zwar hübsch in einer durch einen Kasten vorgegebenen Reihe, verwuseln sich durch ihre wortwörtlich zu verstehenden Übergriffe in der Plastik „Condottieri“ von Alois Wottchel zu einem grotesken Menschenknäuel. Kunst in Reih und Glied, dabei aber doch auch ein bisschen chaotisch? Die aktuelle Ausstellung im Kunst-Quartier des Bundes Bildender Künstler (BBK) bietet den Reiz blanken Widerstreits. Und das reichlich.

Anders gesagt: Hier werden mit Janine Arndt und Alois Wottchel zwei Nachwuchskünstler vorgestellt, die offenbar doch nicht mehr verbindet als die Tatsache, dass sie beide ihre Ausbildung am Fachgebiet Kunst der Universität Osnabrück durchla

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