Premiere für Neuproduktion erst 2022 Wegen Corona: Bayreuther Festspiele abgesagt

Von dpa

Das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth. Foto: dpa/Daniel KarmannDas Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth. Foto: dpa/Daniel Karmann
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Bayreuth. Die bereits gekauften Karten bleiben für die Festspiele im Folgejahr gültig. Eine geplante Neuproduktion muss jedoch auf 2022 verschoben werden.

Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele am Dienstagabend mit. Die für diese Saison geplante Neuproduktion "Der Ring des Nibelungen" könne voraussichtlich erst im Jahr 2022 Premiere feiern.

Nächstes Jahr würden neben der vorgesehenen Neuproduktion "Der fliegende Holländer" die Wiederaufnahmen "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg", "Die Meistersinger von Nürnberg" und "Lohengrin" aufgeführt. Außerdem stünden dann drei Konzerte von "Die Walküre" auf dem Spielplan. Die bereits für 2020 gekauften Karten blieben für die Festspiele 2021 gültig.

Bayreuther Festspiele abgesagt: "Für das kulturelle Leben ein herber Verlust"

"Als begeisterter Anhänger der Bayreuther Festspiele und der ausdrucksstarken Musik Richard Wagners bedauere ich es sehr, dass wir dieses Jahr nicht in den Genuss der Aufführungen auf dem Grünen Hügel kommen", sagte Bayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU). "Für das kulturelle Leben ist der Ausfall ein herber Verlust."

Leitet die Bayreuther Festspiele: Katharina Wagner. Foto: dpa/Nicolas Armer

Richard Wagner (1813-1883) organisierte erstmals 1876 Festspiele in Bayreuth. Komplett wurde dabei die Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" aufgeführt. Das Festspielhaus wurde eigens nach den Plänen des Komponisten errichtet und gilt noch heute als einzigartig wegen der hervorragenden Akustik. Die Leitung der Festspiele hat inzwischen Katharina Wagner.


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